Dein Geld kann mehr

Dein Geld kann mehr

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00:00:00: Wir sind zu alt, zu langsam und zu teuer.

00:00:03: Sie rechnen sich reich obwohl sie in der Kaufkraft ärmer werden.

00:00:07: Sie haben dann nicht mehr zwanzig wie vor zehn Jahren sondern wie heute vierzig Billionen Schulden und in zehn Jahren achtzig Billonen.

00:00:16: Die

00:00:16: Zinsen für Staatsanleihen explodieren förmlich auf der ganzen Welt.

00:00:20: Kann die USA pleitegehen?

00:00:21: Was macht hier überhaupt die USA?

00:00:23: Welche Auswirkungen hat das auf Europa?

00:00:26: Wie spielt hier China mit rein?

00:00:28: Wie bewegen wir uns am besten als Schweiz, als Schweizerinnen und Schweizer in diesem ökonomischen, sag ich jetzt mal explosiven Umfeld?

00:00:36: Wie positioniert sich Europa hier?

00:00:38: Welche Einflüsse wirken hier aufeinander.

00:00:41: Und was bedeutet das für dein hart verdientes Geld?

00:00:44: Wie solltest du in der aktuellen Situation dich verhalten?

00:00:47: Wie spielt auch hier Gold und Frauenmach Bitcoin mit rein?

00:00:51: Genau darüber reden wir heute und dafür habe ich einen ausgewiesenen Top-Experten Bei uns im Studio hier zu Gast und zwar ist es keine geringere als Prof.

00:01:01: Dr.

00:01:01: Maurice Pedejana, er ist Chefökonom bei der Zuge Finanz AG, auch stellvertretige Geschäftsführer und Professor an der Fachhochschule Luzern hat über vierzeig Jahre Erfahrung an den Finanzmärkten und er wird uns heute mitnehmen, seine Expertise mit uns teilen was die aktuelle Situation bedeutet.

00:01:23: Und ich wünsche dir viel Spaß dabei!

00:01:25: Ja, Maurice, wenn wir jetzt mal den täglichen Lärm so ausblenden, was auf der Welt passiert?

00:01:29: Also wirtschaftstechnisch wird ja... Sag ich mal, wenn man auf Social Media unterwegs ist da liest man ja die wildsten Stories was hier alles passiert usw.

00:01:40: Aus deiner Sicht, aus deine jahrelangen Erfahrung passiert gerade aus deinem Blickwinkel in der Welt.

00:01:47: Haben wir eine komplette neue Veränderung?

00:01:51: Sind die Amerikaner wieder in voller Motivation, sind sie in der kompletten Umweltsung der Welt unterwegs?

00:01:58: oder was passiert aus deiner analytischen Sicht mit der Weltwirtschaft momentan?

00:02:05: Wir haben natürlich eigentlich eine Weltsicht, die schon etwas verkehrt ist weil wir setzen Europa in den Mittelpunkt der Weltkarte Und das ist nicht ganz angemessen.

00:02:17: Also wenn wir jetzt von der Nation reden, die am meisten Produkte produziert für die Weltwirtschaft so handelt es sich um China und China ist im Zeichen der Sprache der Chinesen heißt das gar nicht China sondern es ist das Land der Mitte und ich achte immer wieder gerne auf die Weltkarte als China im Zentrum der Weltwirtschaft Ein bisschen Europa am Ende des asiatischen Euro-asiatischen Kontinents und über den Pazifik der große Wettbewerber von China.

00:02:55: Und das ist die USA!

00:02:57: Die USA ist aber unter Donald Trump auf dem Weg zur Resolation, wir sind also nicht mehr in einer Phase der Globalisierung sondern wir sind eher in eine Phase der Fragmentierung der Weltwirtschaft.

00:03:11: Das heißt, die USA will möglichst autonom in sich geschlossen eine Wirtschaft sein.

00:03:17: Und die Knesen haben auch eine Vorstellung nicht allzu viel ausländische Unternehmen ins Land reinkommen zu lassen sondern da auch eher autark zu sein.

00:03:30: und dann haben wir noch relativ klein mit einem schrumpfenden Anteil an der Weltwirtschaft die Europäer in der nördlichen Hemisphäre Und die bringen einfach nicht mehr wahnsinnig viel zustande.

00:03:43: Wir sind zu alt, zu langsam und zu teuer.

00:03:48: Das wird uns noch lange beschäftigen.

00:03:50: Wir geben Geld ohne Ende aus für soziale Sicherheit – nicht aber für eine Innovation oder für Wettbewerbsfähigkeit.

00:04:00: Diese Politik fällt uns allmählich auf die Füße.

00:04:04: Wenn etwas auf die füße fällt, dann wird es ziemlich hart schmerzen!

00:04:09: Sehr schön, du hast schon mal so diese einzelnen Bereiche schön ausgelegt.

00:04:13: Wie gehen da nachher sich ein Tief rein?

00:04:14: Aber ich habe noch ein paar Rapid-Fire-Fragen, denen ich die ja zu Beginn... Also kurze Frage, kurze Antworten bin ich gespannt drauf!

00:04:23: Schweizer Franken oder US Dollar?

00:04:26: Schweizer Franken wenn ich langfristig eine solide Währung haben will.

00:04:31: Aktien oder Immobilien?

00:04:33: Ganz klar, Aktien.

00:04:35: Interessant Gold oder Bitcoin?

00:04:39: Für Risikoarme-Leute eher Gold, für Risikofreudige Langzeitinvestoren eher Bitcoin.

00:04:51: Was ist langfristig gefährliche Inflation oder Deflation?

00:04:56: Geht's Lation!

00:04:59: Info-Zone ist ein riesen Thema, gehen wir nach und nach drauf ein.

00:05:03: Sind Schweizer Anleger zu vorsichtig oder sind die Risikowreudigen?

00:05:08: Tendenzell... sind wir in der Schweiz zu vorsichtig, wir halten viel zu viel Bargeld oder Liquidemittel die unverzinnst darliegen und zwar in allen Varianten.

00:05:20: In einem Freizügigkeitskonto, in einem Dreijahrkonto oder am allerschlimmsten auf einem Bankkonto.

00:05:27: ob schon ist viel viel produktiver angelegt werden könnte.

00:05:32: sehr schön so.

00:05:33: jetzt hast du ja vorhin gesagt dass Chinesen haben wir auf der einen Seite, dann die Amerikaner.

00:05:40: Beide hängen irgendwie zusammen aber wollen trotzdem sich eigenständig positionieren.

00:05:46: mittendrin die Europäer und mitten Europa haben wir noch die Schweiz.

00:05:52: Wie sieht so jetzt diese globale Kampf eigentlich auch aus Schweizer Sicht?

00:05:56: Also sind wir noch dieser Insel.

00:05:59: können wir uns überhaupt in diesen Gemengenlage irgendwie auch positionieren oder siehst du da eine riesige Herausforderung für die Schweiz auf uns zukommt?

00:06:10: Also wir sind ja hier in Schindl-Legge.

00:06:12: In Schindel-Lege ist das Aushängeschild unternehmerisch betrachtet, Kühne und Nagel.

00:06:18: Und Kühn und Nagal ist für mich so ein Sinnbild von Deutschland im Deutschland gegründetes Unternehmen, dass mit dem Standort Deutschlands seine Liebe Mühe hatte, Hans Michael Kühn, leider mittlerweile verstorben hat dann den Standort in die Schweiz verlegt.

00:06:36: Bei den Behörden in Zürich dauerte es so lange, bis er sich da niederlassen konnte, dass er gesagt hat ihr könnt mich mal ich ziehe an einen anderen Ort will aber von meinem Büro auf die Stadt Züricher sehen.

00:06:51: Ich will Erfolg haben und ich will das jeden Tag den Zürcher noch zeigen Und so hatte von seinem Konzernsitz hier in Schindlegge den Blick auf Zürch Und er ist ein hervorragender Unternehmer seit seines Lebens gewesen und hinterlässt etwas hervorragens.

00:07:10: Ein Logistik- und Speditionskonzern, erster Güte der eben sehr flexibel ist zwischen all diesen Welten, zwischen all diese Wirrungen einer Handels- und Zollpolitik wie es auch unter Donald Trump wieder aufgewachsen ist Das muss eigentlich auch eine Verkörperung sein, was wir von der Schweiz ausmachen könnten.

00:07:34: Wir können mit der ganzen Welt wirtschaften wenn wir agil sind und nicht hochnäßig sind.

00:07:41: Wenn wir uns nicht zu sehr in regulatorische Verwirrungen und Verrestlungen verirren sondern wenn wir wissen wofür wir da sind dann kann man unternehmerischen Erfolg erzielen.

00:07:57: Also ich weiß nicht, also persönlich bist du auf Social Media unterwegs oder weniger?

00:08:02: Weniger.

00:08:02: Ich bin vielleicht auch verlinkt in unterwegs aber Instagram oder Facebook das

00:08:08: X und so weiter gar nicht.

00:08:09: Das ist ja super interessant bei uns in der Branche.

00:08:13: zum Beispiel, dass alles läuft sehr viel über Twitter als eben aus X oder deshalb verbringe ich da ab und zu ein paar Minuten drauf heißt mich einfach die Stimmung.

00:08:24: mich interessiert Wie ist die Branche bei uns unterwegs?

00:08:27: und das ist ja so ein Riesenbubble, also jetzt auch bei unserer Branche.

00:08:31: Oder wird alles übertrieben?

00:08:33: Alles ist schwarz-weiß und dunkelschwarz und dunkler weiss.

00:08:36: Ich weiß nicht ob es geht oder hellweiss.

00:08:38: Und wenn ich jetzt auf die Gemengenlage schaue, dann ist eigentlich nur ein Thema was Querbeet immer diskutiert wird.

00:08:46: Das ist das Thema mit den Staatsanleihen.

00:08:49: Überall steigen die Preise, die Langjährige

00:08:52: usw.,

00:08:54: Ich bezeichne mich bewusst so als Laie, was das anbelangt.

00:08:58: Ich kann das null einschätzen, was es bedeutet oder?

00:09:01: Wie gehst du jetzt als Profi an dieses Thema ran?

00:09:04: Ist das etwas, was völlig irrelevant ist?

00:09:06: Oder ist das wirklich auch ein Hauptthema für dich als Profis?

00:09:11: Oder schaut ihr gar nicht auf diese Themen oder sind die gar nicht wichtig?

00:09:14: Doch, doch.

00:09:15: Natürlich schauen wir auf das.

00:09:17: aber ich bin natürlich Makroekonom geschult und erfahre seit über vierzig Jahren und da hat man das Gespür dafür was wirklich geschieht mit welcher Geschwindigkeit.

00:09:31: und bei den Schulden ist es so wie bei einem Gletschermann sieht wenn man genau hinschaut keine Veränderungen von heute auf morgen.

00:09:39: Aber wenn man in einem gewissen Zeitraffer hinschaut, mit einer Distanz von fünf oder zehn Jahren sieht man eine solche Entwicklung viel besser und dann kann man es auch einschätzen.

00:09:51: Und jetzt ist natürlich in den Medien gerade dieser Hype um diese Zahl vierzig, vierzig Billionen.

00:09:58: die meisten Leute haben solch große Zahlen noch nicht mal auf

00:10:02: hier

00:10:03: eingeschrieben und vierzig plus zwölf Nullen Das sind dann vierzig Billionen Dollar und das sind die Staatsschulden in den USA.

00:10:14: Und dazu kommen natürlich noch Schulden der privaten Haushalte und Schuldende herunternehmen, also wir haben aber nicht nur Schulden!

00:10:22: Wir haben ja auch Leute, die diese Schulpapier besitzen und entsprechend über das Guthaben verfügen.

00:10:29: Insofern ist es längst noch nicht dramatisch, diese Zahl vierzig.

00:10:33: natürlich sind es vierzig Billionen und vor einem Jahrzehnt waren es zwanzig Billionen.

00:10:40: Und es wird auch die Grenze von fünfzig Billonen erreicht werden, um sechszig Billon.

00:10:45: Da kannst du ja als Vertreter der Bitcoin-Welt doch etwas glücklich sein, weil deine Welt tiefer mehrt sich nicht so stark wie dieser Dollarwert.

00:10:56: also kann man davon ausgehen wenn ich jetzt etwas was ich nicht so fair nicht zu sehr vermehrt wären Bitcoin Gegenüber dem Preis, der gehandelt wird in US-Dollar.

00:11:10: Der ja an Wert verliert muss sich im Umkehrschluss sagen es kann gar nicht anders sein als dass der Bitcoin Kurs in US Dollar betrachtet steigen wir.

00:11:22: Aber du sagst jetzt eben du hast diese jahrelange Erfahrung Du hast dieses Gespür.

00:11:29: Wie schätzt du effektiv jetzt diese Situation ein?

00:11:33: Du hast es eigentlich schon bisschen vorweggenommen im Sinne von, so schlimm ist das nicht.

00:11:37: Die Fünfzig werden kommen

00:11:39: etc.,

00:11:41: also wenn wir die Schlagzeilen lesen oder dann heißt ich mir ja jetzt werden die Staatsschulen müssen refinanziert werden.

00:11:46: Das wird extrem teuer und das kann niemand finanzieren.

00:11:49: Kannst du uns einfach mal mit deiner Erfahrung abholen?

00:11:51: warum wird's nicht so heiß gegessen wie gekocht wird?

00:11:56: Also die US-Amerikaner müssen jetzt, wenn sie eine neue zehnjährige Schuld aufnehmen ein zehnjähriges Papier remittieren.

00:12:05: Dann müssen Sie vier Komma sieben Prozent Zins bezahlen.

00:12:10: Die US Wirtschaft wächst momentan etwa zweieinhalb Prozent real hat noch eine Inflation von etwa drei Komma fünf Prozent.

00:12:20: also nominell wächst die US Wirtschaft um sechs Prozent.

00:12:25: Sie muss vier Komma sieben Prozent für Zinsen bezahlen.

00:12:29: Das ist also weniger als das nominelle Wachstum in der Wirtschaft.

00:12:34: und wenn jetzt die der Staat, sagen wir mit Mehrwertsteuern oder mit Einkommen steuern einfach von diesem Zuwachs von sechs Prozent einen soliden Teil für sich abschneidet haben wir mal zehn Prozent Steuern dann wächst ja dieses Volumen um sechs Prozent in diesem laufenden Jahr.

00:12:56: Und wenn nun die Zinsen bei vier Kommonsin-Prozent ist, dann resultiert etwas was sich Leute nicht realisieren.

00:13:04: das ist wie eine reale Entschuldung.

00:13:07: Das heißt die Inflation insbesondere die inflation ist ein erfolgreiches Mittel um die nominelle Schuld real zu vermindern.

00:13:24: Wir wachsen aus den Schulden raus.

00:13:28: Also es sind ja drei, du musst dir die Zahl drei merken.

00:13:33: also wenn die US Wirtschaft um drei Prozent wächst das ist eine relativ angemessene Größe angesichts des KI-Bums Die Verschuldung des Staates auf drei Prozent reduziert wird.

00:13:52: Das ist die USA dran und dann noch drei Millionen Perlmeeröl gefördert wird.

00:14:04: Was dazu führen wir, dass eben insbesondere das Benzin in den USA günstig wird?

00:14:11: Das ist derzeit der Hauptfaktor der Inflation.

00:14:15: also wenn wir diese drei Prozent oder drei Millionen regel einhalten können Dann werden wir eine große Prosperität in den USA sehen und wir werden auch sehen und wieder erleben, dass die Nachfrage nach US-Schulden, nach US Schatzpapieren steigen wird.

00:14:34: Jetzt stellt ihr euch mal vor du würdest auf einen riesigen Berg von Aktien sitzen und all diese Aktien werfen eine Dividendenrendite vom Nullkomma fünf Prozent ab.

00:14:49: Du hast als Alternative Anleihen, risikolose Anleien des US-Staates und die werfen dir vier Komma fünf Prozent ab.

00:14:58: Vier Prozent mehr!

00:15:01: Was hast du auf die Dauer lieber?

00:15:02: Null Komma Fünf mit viel Spekulation und Aufwärts und Abwärtes ohne und unten oder vier Kommafünfe prozent wo du weißt wenn nur eine Million aus einem Pensionskapital Pensionskassen Kapital hergibt Eine Million ist dann nach vierzehn Jahren zwei Millionen.

00:15:22: Also du kannst so eigentlich dich gesund und reich machen mit diesen US-Staatsanleihen?

00:15:34: In der Perspektive die Kaufkraft, die schwindet dann nicht.

00:15:51: Wir haben zwar weniger Schulden aber die Quintessenz oder die Kehrseite dieses Prozesses ist ja dass die Kaufkraftschlussendlich schwindelt.

00:16:02: Ich meine wir sind da zwar auf dem Papier gut unterwegs Aber als Einzelperson sieht es wieder anders aus.

00:16:09: Ist das richtig?

00:16:10: Oder falsch?

00:16:11: Nein das ist ja schon richtig so.

00:16:12: aber du weißt wie etwa achtzig Prozent der Rücken oben.

00:16:19: Die Leute lassen sich täuschen durch die nominelle Geldentwicklung.

00:16:24: Das ist die sogenannte Geldillusion.

00:16:27: Sie schauen systematisch nur auf nominellen Preise und nicht auf reale Preise.

00:16:35: Ganz konkret, es ist jemand zufrieden wenn der Lohn um zwei Prozent wächst Auch bei einer Inflation von drei Prozent.

00:16:43: Und die realisieren gar nicht, dass dabei eigentlich der Unternehmer, der Gewinner ist und nicht der Arbeitnehmer.

00:16:51: Das ist die Geldillusion.

00:16:54: Leider sind die Menschen in all den Jahren auch durch Social Media nicht wirklich gescheite geworden und sie können insbesondere nicht zwischen realem Wachsum und nominellem Wächsm unterscheiden.

00:17:10: Sie sind ausgerichtet auf das nominelle Wachstum und lassen sich dann durch den realen Kaufkraftverlust einfach täuschen, sie rechnen sich reich obwohl sie in der Kaufkraft ärmer werden.

00:17:25: Wenn du jetzt in der Lage wärst von ... Du wärst jetzt Finanzminister.

00:17:32: Würdest du den gleichen Weg einschlagen?

00:17:34: oder gibt es überhaupt eine Alternative?

00:17:38: Beispiel nehmen wir jetzt mal plakativ, was ja auch sehr viele Leute draufschauen.

00:17:43: Ich finde es super interessant, was in Argentinien zum Beispiel passiert wie er da unterwegs ist.

00:17:47: oder gibt's einen anderen Weg überhaupt?

00:17:51: also wenn du jetzt am Schalthebel der Macht sitzen würdest würde das gleich machen.

00:17:55: oder gibt sie eine alternative.

00:17:58: Es gibt natürlich Alternativen in der Ökonomie.

00:18:00: Es gibt unendlich viele Alternatifen, es gibt so viele Farbtöne, du hast ja schon einen Wein zwischen Schwarz und Weiß, das sind eben sogenannte ökonomische Fifty Shades of Grey.

00:18:13: Und da gibt's natürlich schon die Logik, die mir nicht ganz in den Kopf kommt, dass man die Zinszahlung gelassen hinnimmt und für die Zinsen inzwischen bereits deutlich mehr ausgibt als für den ganzen Verteidigung des Landes.

00:18:33: Oder dass man so viel für die zinsen ausgeht, aber für die Bildung praktisch nichts mehr ausgeht.

00:18:40: Man hat das privatisiert, man hat das Bildungsministerium

00:18:44: aufgelöst.".

00:18:45: Und er hat gesagt, da sollen die einzelnen Schulen organisieren privat ... Einnahmen sollen dafür sorgen, dass man Schulgelder privat einfach bezahlt.

00:18:57: Der Zugang zur Bildung ist uns nicht so wichtig und da gibt es andere Systeme wie bei uns in der Schweiz und ich finde das immer noch deutlich positiver auch gerechter bildungsgerechter und letzten Endes wird das auch mehr zu mehr Innovation führen zu mehr Produktivität im breiten Mittelstand.

00:19:21: Der Amerikaner hat im Durchschnitt eine relativ geringe Bildung.

00:19:26: Und schon bevor einer bei McDonald's einen Hamburger drehen kann, muss er der mal sechs Monate in die Hamburg University gehen damit er einige Brauchsanweisungen lesen und interpretieren kann weil sie einfach illiterate sind.

00:19:44: Die können nicht mehr viel lesen oder verstehen.

00:19:48: Und was noch schlimmer ist, ist die Financial Illegacy.

00:19:53: Also dass sie auch in Finanzangelegenheiten genau wie ich es erwähnt haben zwischen Nomineln und realem Wachstum kann wir unterscheiden können.

00:20:03: Aber würdest du den gleichen Weg beschreiten?

00:20:06: Wenn du im Schalthebel der Macht wärst?

00:20:10: Nein, ich würde einen anderen Weg bescheiden.

00:20:14: Der besteht darin... dass man wesentlich mehr auf Bildung setzen würde.

00:20:23: Bildung ist der Hebel zur Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit, die Entsteht im Schulzimmer und nicht irgendwo in einer Vergleichsstabelle.

00:20:40: Das machen eigentlich die Chinesen verdammt gut.

00:20:43: China erobert sich Marktanteile auch in den innovativsten Bereichen, Supercomputing, Biologie, Chemie, Schienenfahrzeugunternehmen, Robotik, Physische Kalle oder so und das kommt nicht einfach umsonst sondern die fördern ihren Bestand ihr Potenzial an Jugendlichen, die sich für bestimmte Dinge interessieren indem sie ganz massiv Gelder in diese Bildungsinstitution investieren und dann auch sehen was dabei herauskommt.

00:21:23: Und das ist eine Wertzeit unangewochene Stärke in der Webbewerbsfähigkeit in der Produkte Entwicklung in der Time-to-Market, da komme ich weder die Europäer noch die Amerikaner nach.

00:21:41: Die Amerikanern versuchen sich dann einfach abzuschotten mit Zöllen oder verbieten den Chinesen beispielsweise chinesische Elektromobile in den USA zu verkaufen chemisch-pharmazeutische Produkte aus China in den USA zu verkaufen.

00:21:57: Das kann ein Weg sein, ob es auf die Dauer die Webbewerbsfähigkeit schützt?

00:22:01: Wir wissen es historisch.

00:22:04: Nein!

00:22:04: Es wird genau das Gegenteil erfolgen und wenn man beispielsweise auch nicht mehr hoch leistungsfähige Produkte von den USA nach China verkauft... Exportverbote gemacht und hat dann gesagt, ja ein Unternehmen wie Huawei das kriegt jetzt das nicht mehr und jenes nicht mehr.

00:22:28: Hat man eigentlich die chinesischen Wippewerbe damit angesporen noch rascher noch intensiver zu forschen um auf das Niveau der Amerikaner zu kommen oder darüber hinaus.

00:22:42: Und genau da sind wir inzwischen, also wir sind auch im KI-Sprachmodell nicht nur auf dem gleichen Niveaux.

00:22:49: die Chinesen sind daran, dass Niveaus deutlich höher zu setzen, die Tokenpreise noch rascher zu senken.

00:22:58: und das wird wem am meisten nutzen?

00:23:01: Den chinesischen Mittelstand, der heute schon bei ca.

00:23:04: vierzig Prozent aller Güter in dieser Weltwirtschaft produziert.

00:23:09: und wenn sie es halt nicht in die USA verkaufen, verkaufen Sie es umso mehr nach Europa, nach Lateinamerika, nach Afrika und Südostasien.

00:23:21: Diese Länder werden geradezu überschwimmt von superioren chinesischen Gütern.

00:23:27: Jetzt könnte man ja ein bisschen plakativ Böse zungen behaupten Ohne Rücksicht auf Verlust passiert das in China.

00:23:36: Ich mache es jetzt wirklich mal ein bisschen blockativ, oder?

00:23:38: Die haben nur unsere Innovation geklaut, Punkt eins kann man gerne natürlich dagegen argumentieren.

00:23:44: Sagst du wirklich bewusst so blockativ was in den Köpfen der Leute ist,

00:23:46: oder?!

00:23:46: Die haben uns alles quasi gecloudt, die finanzieren vom Staat alles durch, komplett.

00:23:53: als Automobilbranche gibt's zwei drei vier fünf hundert verschiedene Anbieter, zwei drei am Schluss... Werden wahrscheinlich überleben, aber auf Kosten, was es wollen, Marktanteile gewinnen.

00:24:05: Das habe ich auch bei der Solarindustrie gesehen

00:24:07: etc.,

00:24:08: also ich persönlich bin ein Ingenieur und ich hab das da zumal auch gesehen, ganze Chipherstellungen, Elektronik usw.

00:24:13: Also subventioniert.

00:24:15: durch den Start kann man auch sagen okay ist schlau was sie machen oder?

00:24:20: Und der dritte Punkt, den natürlich auch immer wieder hört, dass ja gut Sie sind natürlich fast die Rohstoffe anbelangt sitzen Sie natürlich an einem gewissen Rohstoffen im Driver seat oder?

00:24:32: Und haben eine ganz klare Machtstellung.

00:24:35: Verstehe ich komplett, dass man das ausnutzt ein bisschen gewissen Maße oder?

00:24:38: Aber man hört einfach immer nur dieses Ja die können nur wegen den Rohstoffe und weil sie uns geklaut haben.

00:24:44: Würdest du das unterschreiben?

00:24:45: also ist viel zu kurz gedacht Oder falsch gedacht?

00:24:48: Das ist schon nicht was zu kurz gedacht.

00:24:51: Also schauen wir mal Zuhause was hier beispielsweise in Europa geschieht.

00:24:58: Wir haben keine Strategie, wir stellen nicht fest in einem Programm genau in diesen fünf oder sechs Schlüsseltechnologien.

00:25:08: Wollen wir weltweit spitze werden?

00:25:10: Jeder ist etwas seltsam wusst und die Regierungen Berlin dann denjenigen in Paris und dann noch jene in Rom und jenen London ohnehin separiert und etwa insular im Ganzen denken.

00:25:24: Und so können wir nicht einen Helikopter für Europa, für europäische Verteidigungssysteme aufbauen.

00:25:32: Wir haben etwa zwölf verschiedene.

00:25:34: Helikopter und entsprechend auch Teure.

00:25:37: Oder wir können nicht ein Raketenprogramm machen, sondern es sind verschiedene Raketen-Programme.

00:25:43: Und wehe wenn mal eine Werft aus Italien mit einer Werft in Frankreich fusionieren will.

00:25:49: das war ja der Fall schon.

00:25:51: Senna Serre und Vincantieri dann mir sofort von den Staaten beiden Stand Rom und Paris gesagt nein das geht gar nicht.

00:26:00: Wir wollen die Mehrheit haben.

00:26:01: Nein wir wollen die mehrheit haben.

00:26:04: Wir sind extrem zersplittert und sind dann eigentlich nicht mehr ein vereintes Europa, sondern wir sind sehr nationalistisch in zahlreichen Strategien und Denkweisen.

00:26:16: Und das hindert uns daran auch.

00:26:18: Schauen wir die Bankenwelt an, schauen wir die Versicherungswelt an?

00:26:22: Wir haben in Europa wenig Globalrelevantes anzubieten.

00:26:27: Die global relevanten Banken kommen aus den USA oder aus China aber ganz sicherlich nicht aus Europa.

00:26:36: Wenn jetzt eine Unikredit, eine Kommerzbank in Deutschland übernehmen will, dann ist schon wieder Feuer unter dem Dach.

00:26:44: was könnte da geschehen?

00:26:46: Bricht auch Europa zusammen und das genau dieses kleinräumige Denken verhindert eigentlich Großartiges aus Europa entwickeln zu können.

00:26:57: Das letzte Großartige war die Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich, die Airbus-Industrie aufzubauen.

00:27:05: Also zwischen Hamburg und Toulouse ein weltweit relevantes Unternehmen aufzubauern.

00:27:11: Aber das war das Letzte und das hat vor vierzig Jahren begonnen.

00:27:15: Und seither hatten wir eigentlich nichts mehr vielleicht als Innovation noch einen Deckel... den nicht mehr von der Petflasche abgenommen werden kann.

00:27:25: Das ist eine Innovation, aber ich weiß nicht ob uns das jetzt in der Bewerbsfähigkeit generell so wahnsinnig stark helfen wird.

00:27:33: Aber noch einmal zurück auf die Chinesen.

00:27:35: du sagst es ist ein bisschen vereinfacht weil wir natürlich Spezifisch für Europa diese Innovationskraft nicht haben, weil wir zu spritzen.

00:27:43: Ja jetzt weiß ich wieder was ich hier natürlich auch noch sagen wollte.

00:27:47: Die Kinesen die haben nicht einfach kopiert.

00:27:49: Die haben einen joint venture gemacht mit Siemens und haben den IC-Zug nach China gebracht und gesagt ein Teil wollen wir produzieren.

00:28:02: In der nächsten Generation ist der Anteil der Kinesens etwas gestiegen.

00:28:07: Sie haben ein Joint Venture gemacht mit den Franzosen um den DGW und haben auch davon gelernt.

00:28:14: Und sie haben ein weiteres Joint Ventures gemacht, mit den Japanern, um vom Shinkansen schnell zuzulernen.

00:28:23: Es ist eine unermessliche Lernfreude unter den Chinesen.

00:28:28: Als ich war an verschiedenen Universitäten in den letzten Jahren Da wurden Tausende von Büchern aus Deutschland, aus Frankreich und zweiter übersetzt ins Chinesische.

00:28:40: Übrigens auch Bücher aus der Schweiz.

00:28:42: Aus einem Buch, den ich veröffentlicht habe ein Buch über a Venture Capital wurde in fünftausend Exemplaren ins Chinessische übersetzt und dann verbreitet.

00:28:53: an den Universitäten wurde das als Unterrichtsunterlage verwendet.

00:28:58: Und ... Dann kommt eine Generation, liest das.

00:29:03: Da können wir noch etwas besser machen.

00:29:07: Und jetzt versetze ich mal in eine Siemens, die schon den Mitarbeitenden wegen der IG Metall fünfundzwanzig Tage ferien.

00:29:17: Die müssen kommen noch die Feiertage dazu.

00:29:20: und dann das übelste an Deutschland dass etwa zwanzig Krankheitstage inzwischen der Standard sind in der Industrie Max, so kann man nicht mehr produktiv produzieren und das ist eigentlich ja das große Problem.

00:29:38: Wir in Europa haben einen Grad der Sättigung, der Selbstzufriedenheit, des Nichtlernen-Wollens erreicht.

00:29:51: Das wird für uns schwierig werden die Zukunft als Liedergestalten zu können.

00:29:58: Wir haben in Europa einzelne Länder, die haben begriffen noch was Arbeiten heißt.

00:30:04: Wir haben eine wirtschaftliche Volksgeschichte beispielsweise in Polen.

00:30:09: Polen wird jetzt in diesem Jahr zum ersten Mal zum G-twanzig Kipfel eingeladen hat sich also erarbeitet eine Rolle als zwanzigst wichtigste Volkswirtschaft der Welt wo doch Polen Einen kommunistisch geprägten Land war.

00:30:32: Es gab da keine Warenhäuser, keine Banane, keine Grebfrüh, kein McDonalds.

00:30:39: Es war eine mehr oder weniger von der Intelligenz ausgelöschte Volkswirtschaft ohne industrielle Basis.

00:30:53: und dieses Volk ... dass aber immer wieder lernfreudig sie sich erwiesen hat, hat Arbeitskräfte nach Deutschland gebracht.

00:31:05: Die haben da gelernt was Arbeiten heißt.

00:31:09: Haben aber auch gesehen wie schwach die Einstellung der Arbeitseinstellung der Deutschen ist ging zurück nach Polen wurden unternehmerisch tätig begannen sogar deutsche Unternehmen aufzukaufen und zu reformieren und die industrielle Plattform nach Polen zulegen.

00:31:28: Und plötzlich wird Polen auch heute noch mit einem Wirtschaftswachsum zwischen drei bis vier Prozent pro Jahr, zu einer der größten Volkswirtschaften – das Bruttoinlandprodukt von Polen ist bombassisch und hat dazu gewürzt, dass wir den Nachweis erbringen können in Europa.

00:31:55: Wenn man wirklich will, wenn man die richtige Einstellen zur Innovationskraft hat, zur Wettbewerbsfähigkeit, sich nicht durch irgendwelche Regulatoren oder so schützen zu wollen und sich dem Wettbetrieb zu stellen, genau eine solche Einstellung kann dazu führen dass man eben wieder Wohlstand erzielt.

00:32:18: Und jüngere Menschen von Polen, die vielleicht vor dreißig Jahren noch nach Deutschland gegangen werden Die bleiben heute in Polen, die stellen sogar einige Deutsche an um zu sagen hey wenn ihr aber zu uns kommt dann müsst ihr eure deutsche Lammigkeit ablegen.

00:32:36: Ihr müsst jetzt wirklich arbeiten und dann haben wir es gut zusammen.

00:32:43: Ich meine du beschreibst das sehr schön.

00:32:45: alles läuft schon centisch darauf hinaus auf den Willen zu lernen für die Innovation eine Gesellschaft nach vorne zu bringen etc.

00:32:55: Wie du es schön beschreibst, ist das gerade in Europa extrem abhandengekommen.

00:33:01: Wie kriegen wir das wieder hin aus Deiner Sicht?

00:33:04: Also wird sich einfach generell Europa diesbezüglich verändern.

00:33:07: wie Du gesagt hast.

00:33:07: Das werden einfach früher was Deutschland.

00:33:10: In ein paar Jahren wird's halt Polen sein.

00:33:13: Siehst Du dass diese alten Verhältnisse überhaupt noch geben oder verschiebt sich auch Europa aufs Deine Sicht?

00:33:25: Also Marc, du bist Vater von Kindern und ich frage dich einfach als Fan von Social Media.

00:33:32: Wie viele Stunden dürfen deine Kinder in Social Media an Zeit verbringen?

00:33:37: Und diese Nullzeit finde ich verdammt wichtig!

00:33:41: Weil ich habe jetzt in den letzten Jahren immer wieder mit vierzehn bis siebzehnjährigen zu tun gehabt.

00:33:47: die haben vier bis sechs Stunden am Tag auf Social Media verbraucht.

00:33:52: Die waren Auf TikTok hatten in diesen algorithmenden Weg gar nicht mehr noch draußen gefunden.

00:34:01: Waren dopaminsüchtig, waren effektiv einfach nur noch dran am Swiping und einen neuen Video schauen und deren Aufmerksamkeit spannen.

00:34:12: Beispielsweise einen Wochenbericht der Zuckerberg Finanz zu lesen hat nicht mehr gereicht, die konnten nach einem oder zwei Abschnitten nicht mehr zusammenfassen was sie überhaupt gelesen haben.

00:34:24: Oder ist Social Media verändert eine Denkweise und Social Media führt dazu dass sich Leute wirklich im wahrsten Sinne des Wortes verblöden Und wir müssen die Leute wieder dazu bringen zu spüren Merken, was Lernen wirklich heißt.

00:34:43: Ein Buch in die Hand zu nehmen ein Buch zu lesen nicht die Zusammenfassung schon mit einem Buch zu Lesen Die Struktur des Buches die Struktur eines Theaterstücks die Strukturen eines Musikstücks zu erfassen, zu interpretieren und all diese Dinge die benötige ich um dann später auch im Leben ein Projekt von abendszeit durchzuziehen einen Markt zu bearbeiten, einem Kunden von einer Thematik zu überzeugen.

00:35:13: Ich kann nicht einfach hingehen in diese fünfzehn Sekunden TikTok-Welt und glauben die Welt werde positiv auf mich reagieren.

00:35:23: Sehr interessant, sehr interessant!

00:35:25: Bin ich voll bei dir?

00:35:26: Klar es ist mehrschichtig da die ganzen Thematiken oder ganz spezifisch Deutschland.

00:35:31: Ich verstehe aber auch meinem Umfeld.

00:35:33: Ist doch Kunden aber auch ein Geschäftspartner Weil jetzt sind, rein weiß alle in der Schweiz, weil sie einfach sagen okay das was ich hier ablieferere.

00:35:42: Ich kriege ja nichts dafür.

00:35:42: Das ist natürlich noch mal ein strukturelles anderes Thema oder gar nicht?

00:35:45: Aber gesellschaftlich bin ich voll bei dir.

00:35:48: Jetzt ihr kommt bei mir sofort der Gedanke, weil wir haben das gerade gestern oder vorgestern im Team auch diskutiert diese künstliche Intelligenz die erkommt.

00:35:57: Ich meine da sind wir uns einig, die wird nicht nur gefühlsicher sondern auch die sagen jetzt mal wie nennt man das ja... Die digitale Künstlicheintelligenz?

00:36:07: oder die verändert Alles.

00:36:09: Im Sinne von, dass gesagt nicht mehr die Zusammenfassung sondern das Buch lesen oder den Bericht lesen – nicht die Zusammenfaßung!

00:36:17: Ich sehe hier aber auch nicht wirklich einen Ausweg aus Social Media gerade diesen gesellschaftlichen Thema wo auch die Eltern gefordert sind oder die Kinder zu begleiten und das ist mal der erste Punkt.

00:36:27: Aber dieses künstliche Intelligenzthema Wir merken das einfach generell.

00:36:31: wir schmeißen ich sage es ein bisschen plakativ wie die Gesellschaftsschmeißen alles in social media in die künstliche Intelligenz, machen eine Zusammenfassung.

00:36:41: Und was da rauskommt, dass wir schon stimmen ist so eine künstische Intelligenze oder?

00:36:45: Wir sehen zum Beispiel auch ein kleines Beispiel auf YouTube.

00:36:47: Wir sind sehr aktiv auf YouTube und die Leute, wir sehen das auch an den Zahlen, dass teilweise unsere Videos oftmals nicht mehr geschaut werden weil die Leute halt sich das Transkript holen und mit großer Wahrscheinlichkeit in einen Koi reinschmeißen dann wird es wieder nicht mehrgeschaut.

00:37:06: Wenn das Video nicht mehr geschaut wird, heißt signalisiert es an Google und YouTube.

00:37:10: Hey!

00:37:10: Das Video ist nicht interessant.

00:37:12: Entsprechend spielt das YouTube-Google dann nicht aus oder?

00:37:15: Und das sind superinteressante Tendenzen... Wie siehst du dieses Thema?

00:37:20: Ich meine auf der einen Seite die künstliche Intelligenz kriegen wir eh nicht weg.

00:37:23: Super innovativ auf der anderen Seite aber auch gerade dieses gesellschaftlich was angesprochen hast.

00:37:30: Ist es jetzt ein bisschen übertrieben aus deiner Sicht?

00:37:33: Oder glaubst du dass die künstliche Intelligenz genau dieses Problem noch mehr verstärken wird.

00:37:38: Mit noch weniger Denken, noch mehr Zusammenfassung

00:37:42: etc.,

00:37:43: oder ist das zu schwarz gemacht?

00:37:48: Es gibt natürlich zwei Dinge.

00:37:51: Das eine ist Künstlicheintelligenz kann in einem erheblichen Umfang dazu führen dass sich auch kognitiv eingeschränkte Menschen wieder in den Arbeitsprozess einführen kann.

00:38:10: Ich kann den Arbeitsanweisungen an den armen Kleben und egal, in welcher Sprache der weiß an was zu tun ist oder sie weiß wie das an denen es zu reinigen ist.

00:38:23: und eine ganze Arbeitsanleitung kann ich da machen.

00:38:26: was vielleicht ansonsten eine Überforderung gewesen ist eine Aussage zu machen im Team und dann die Leute vier oder fünf Stunden arbeiten zu lassen.

00:38:38: Damit sind schon viele Leute überfordert, aber künstliche Intelligenz hat eben auch den Nachteil dass wenn ich zu früh in meinem Leben zu früh In meiner kognitiven Entwicklung immer wieder Dinge delegiere Dann lerne ich ja nicht mehr raus wenn ich will.

00:39:00: Ich lerne kein Gedicht mehr auswählen, ich lerne auch nicht die zehn Gebote auswöhnen.

00:39:06: Also ganz primitives Fundamentales für unsere Gesellschaft lerne ich gar nicht mehr.

00:39:12: und entsprechen wenn wir jetzt hier reden können wir das ja auch nicht abrufen?

00:39:17: Ich kann nichts nicht sagen.

00:39:18: ok sag mir mach mir doch bitte einen Vorschlag.

00:39:22: wie soll ich jetzt Marc antworten?

00:39:24: so ein Das, was das Leben ausmacht ist immer noch das, was du in deinem Kopf hast.

00:39:30: Wie du dich gibst, wie du dich verhältst und wie du reagierst.

00:39:35: Und da sehe ich schon, dass die Gesellschaft auseinander driftet.

00:39:41: Wenn ich akademisch geschult bin, dann habe ich einen Vorteil – Ich hab sogar einen unglaublichen Vorteil in der Zukunft!

00:39:50: Wenn ich das nicht bin, wenn ich zu sehr mich einem Bildungsweg verschrieben habe, der vor allem aus Schwänzen und Schulrauswurf besteht.

00:40:03: Dann ist das verheerend für meine traufvollen vierzig-fünfzig Jahre Berufserfahrung.

00:40:12: Umgekehrt müssen wir einfach noch wissen... Es gibt ja die Leute, die versuchen dann irgendwo noch JGPT zu fragen.

00:40:20: Gibt es einen Beruf in dem ich von K.A.I nicht so abhängig bin?

00:40:25: dann glaubt ihr vielleicht zu lesen, ja ich werde Schreiner oder Zimmermann.

00:40:33: Das ist Gärtner aber das ist total verfehlt.

00:40:37: auch diese Berufe die verändern sich fundamental.

00:40:41: ein Gärtnere der hat heute Wetterprognosen Feuchtigkeitsmessungen Ein Meter unter der Oberfläche, zwanzig Zentimeter unter der Oberfläche.

00:40:53: Da weiß genau wie der Wind zwanziger Zentimeter oder hundert Zentimeter über dem Boden bläst.

00:41:00: Weiss an wann welche Blüte erscheinen?

00:41:04: Ohne und unten!

00:41:05: Also der muss gebildet sein um das volle Potenzial vom KI zu nutzen.

00:41:11: Und wenn ich das nicht habe dann kann ich weder als Schreiner Noch als Zimmermann, noch als Gärtner wirklich einen guten Job machen.

00:41:20: Und das heißt wiederum wir müssen bestimmte Dinge einfach vom Grund auf lernen, dass Lernen lernen und die Freude an Lernen zurückgewinnen.

00:41:30: Das kann schon sein dem du mit deinen Kindern spielen gehst.

00:41:36: Die Kinder lern es zu gewinnen aber noch viel wichtiger lerns zu verlieren und wie auf die Niederlage zu reagieren ist.

00:41:45: Es ist für mich vollkommen absurd, wenn wir die Kinder davor schützen, Niederlagen einzustecken.

00:41:53: Ich habe früher also kein Gespielt, das war eigentlich mein Leben.

00:41:55: Ich wollte euch vielleicht kurz davor gewesen Profi zuberehen als ich hatte zwei Profis spielen.

00:42:00: Also ich kenne das vollkommen.

00:42:01: Das war mein Leben!

00:42:02: Und ich kann das null nachvollziehen, null... Wenn heute quasi Alle kriegen nicht mehr die Medaille oder jeder hat gewonnen, obwohl es einfach nicht so ist.

00:42:12: Weil die Welt da draußen funktioniert ja nicht so.

00:42:15: Und du kriegst keine Schuldnoten mehr?

00:42:17: Genau!

00:42:19: Wir können darüber reden ob das in der ersten und zweiten Klasse notwendig ist Aber irgendwann findet sie eine Benotung statt durch irgendwelche Aussagen Ob du als Vater dann lächelst oder stolz bist Wenn das Kind heimkommt und etwas Schönes gezeichnet hat oder wenn das Blatt dann einfach nach zwei Stunden Zeichenunterricht leer ist, dann fragt sie sich auch ja wofür soll ich jetzt eine Sex geben?

00:42:53: Jetzt sagst du aber dass diese Innovationskraft das Lernen die Freude daran in China am Wachsen ist.

00:43:00: So habe ich es nicht verstanden.

00:43:02: in Europa eher am Schrumpfen.

00:43:05: die Amerikaner machen noch ihr Ding.

00:43:09: Jetzt werden wir eigentlich von diesen zwei Bereichen, also China und Amerika zerdrückt quasi in Europa das gesagt was auch den enzelen Gesellschaft passieren muss wo so die Probleme sind.

00:43:22: Was bedeutet das jetzt für die Schweiz?

00:43:24: Oder willst du dazu etwas ergänzen?

00:43:26: Ich sage da einfach noch ein Beispiel.

00:43:29: Also in Europa sind wir daran eine Chip Fabrik auf eine Basis, weil wir in der Pandemie gelernt haben.

00:43:37: Also die Abhängigkeit von China oder Südostasien ist ja immens!

00:43:44: Wir brauchen für unsere Industrie auch eine eigene Chip-Produktion.

00:43:49: und so hat man TSMC, die thaiwanische Haltleiterfirma gebeten, in Deutschland Sachsen-Anhalt ein Werk hinzustellen Und man hat also mit Milliarden Summen subventioniert.

00:44:05: Aber weißt du was noch?

00:44:07: Man musste eine Bewilligung abgeben für siebzehnhundert Taiwan-Kinesen, damit die nach Sachsen-Anhalt ziehen können, um das Werk auch zu betreiben!

00:44:19: Weißt du, die Deutschen sind nicht mehr in der Lage, sieben mal vierundzwanzig Stunden ein Werk zu betrieben.

00:44:27: auf dem weltweiten Niveau Thers MC ist er weltweit höchste Standard in der Chip-Produktion.

00:44:34: Und sie haben nicht das Werk der allerersten Technologie, sondern ein etwas weitklassiges technologisches Chipwerk jetzt auch hingeschält.

00:44:45: Sie brauchen aber dennoch tausendsebenhundert Taiwan-Kennesen um es zu betreiben und das macht mich eigentlich traurig dass wir nicht einmal mehr in der Lage sind wenn man auch alles hinstellt, das Ding zu betreiben.

00:44:59: Nein wir müssen auch noch die Menschen importieren.

00:45:04: Aber was bedeutet das jetzt auch spezifisch für uns in der Schweiz?

00:45:09: Oder wie gehst du persönlich damit um?

00:45:13: Wenn du erkennst diese Zusammenhänge, du beschäftigst dich schon sehr lange damit und machst dir sehr viele Gedanken diesbezüglich.

00:45:19: Du siehst die Probleme.

00:45:22: Wie reagierst du jetzt persönlich darauf?

00:45:24: Was ist dein Verhalten darauf?

00:45:27: Du kannst richtig die Welt verändern.

00:45:28: Du kannst deinen Umfeld, dein persönliches Dein... Von euren Klienten und so weiter.

00:45:34: in diesem Bereich kannst du ja operieren!

00:45:36: Aber wie gehst du damit um?

00:45:38: Was sind deine Quintessenser raus?

00:45:43: Also meine Quintessencer aus ist natürlich das ist schon mit der Mutter meiner Kinder dafür gesorgt habe dass wir den Kindern spiegeln wollten Bildung ist wichtig, uns war es vollkommen egal in welche Richtung.

00:46:00: Ob das musisch ist oder informatik oder irgendwas anderes ist uns egal gewesen.

00:46:07: aber Bildung als solches und das Grundgerüstet sich erfreuen am Erlernen und das erlernte dann anzuwenden dass es auch Glücksgefühle auslösen kann.

00:46:20: Das fanden wir Ganz ganz wichtig.

00:46:22: Und das kann nicht sein, mein einer Junge der trat mit sieben Jahren in die Jugendriege im Turnfreien ein und mit siebzehn wurde er dann Leiter ist, er ist heute dreißig Jahre alt und er leitet immer noch diese Jugendriegue und gibt jetzt diese Erfahrung weiter und hat Freude die Jungen in einen Trainingslauge mitzunehmen an die Wettkämpfe Ob dick oder dünn, ob sportlich oder weniger sportlich diejenigen, die ins Training kommen und mitmachen.

00:46:55: Und sich bemühen an ihre eigenen Grenzen zu kommen oder darüber hinaus.

00:47:00: Die werden auch gefördert, die werden belohnt und geschätzt.

00:47:04: Dieses Verhalten nimmt er natürlich in sein Berufsleben mit!

00:47:09: Und das erfreut mich eigentlich.

00:47:10: Wir müssen diese Dinge beachten, diese Werte mitgeben und dann kann es auch die nächste Generation wieder vorleben.

00:47:19: Also dann Tipp wie oder wie habt ihr das gemacht?

00:47:22: Ich kann dir ein Beispiel geben jetzt von unserer Seite.

00:47:25: Das ist schon etwas erwähnt.

00:47:27: Vereine sind für meine Frau absolut Pflicht!

00:47:29: Weil wie Gesellschaftsleben gibt's was zurück du kriegst nichts quasi dafür in Form von Geld oder so.

00:47:36: Du machst das aus einem... Also eine intrinsische Motivation, weil du Spass daran hast oder?

00:47:41: Und auch dieses Webbewerbsgedanke.

00:47:44: Ja, auch mal zu scheitern und man darf scheitert.

00:47:46: Man gewinnt.

00:47:47: es ist nicht einfach nur viele Freude einkuchen das gehört auch dazu.

00:47:51: Das fördern wir bei uns.

00:47:52: ja.

00:47:52: wie sprechen sehr viel mit unseren Kindern rüber dann sind sie im Skiren was bedeutet wir kriegen alle eine Medaille und so weiter.

00:47:59: ja müssen wir halt mit denen darüber diskutieren.

00:48:00: aber solche Themen oder auch das Thema Geld ältere Tochter,

00:48:08: die hat

00:48:09: hier today ein twenty-fünf Prozent Rendite-Portfolio und die ist noch ziemlich jung.

00:48:15: Aber ich habe ihr nicht gesagt was sie kaufen soll oder?

00:48:20: Wir sprechen auch über Geld zu Hause.

00:48:22: Sie fragen ja, was kostet das?

00:48:24: Was kostet der Urlaub?

00:48:27: Wie reich sind wir?

00:48:28: wie arm sind wir?

00:48:29: Wie arm reich ist der Nachbar?

00:48:31: Was kosten das?

00:48:32: Und auch über diese Themen zu sprechen.

00:48:36: Auch das machen wir, weil es finden wir jetzt ehrlich gesagt auch wichtig.

00:48:39: Wir sind ein bisschen bei uns, weil wir da vielleicht in den Finanzbrot unterwegs sind.

00:48:43: aber das sind solche Dinge die wir zum Beispiel auch ein paar Beispiele umsetzen.

00:48:49: Hast du dann noch was wie seit ihr vorgegangen und macht diese Lebensfreude bei den Kindern zu fördern?

00:48:54: Weil vielleicht einer oder andere schaut jetzt zu und sagt oh ich soll's machen Eltern sie vielleicht auch gefordert Wie habt ihr das gemacht?

00:49:02: Wie hast du die Lebensfreunde dieses Engagement Beispiel von deinem jungen gefördert.

00:49:11: Meine

00:49:12: Partnerin war Sekundarlehrerin, ihre Schwester und wir sind die auch jedenfalls mit involviert waren in der Erziehung.

00:49:24: Sie war Kindergärmlerin und Primarellehrerin.

00:49:28: Ich glaube, wir haben alle immer auch so eine didaktische Aderung gehabt.

00:49:34: Ich als Hochschulprofessor vielleicht mehr nicht so im Handwerklichen ... Aber es kam alles zum Tragen und ich glaube, es ist ganz wichtig dass ein Kind auch alles mal versuchen soll.

00:49:52: Fussball spielen, also K-Spielen soll mal handwerklich etwas machen, soll sich mal fragen.

00:49:59: In einer Schnupperlehre will ich Koch oder Köchin werden und dieses ausprobieren und dann zu spüren wo ich meine Kraft finde, meine Energie um dann wirklich die nächsten Jahre etwas zu verfolgen.

00:50:16: das ist mir ganz wichtig.

00:50:17: es kann immer wieder einmal etwas abgebrochen werden aber irgendwann komme ich an einen Punkt, da muss sich von A bis Z etwas machen.

00:50:27: Ich muss ein Buch nicht nach fünf Seiten schon zur Seite legen, sondern bis zum Ende lesen oder ich muss den Unterricht nicht schon nach drei- oder viermal aufgeben, sondern ich will auch jetzt eine Sprache lernen und diese Sprache zu erlernen.

00:50:45: das kann mich nicht einfach machen indem ich den Dixenerer unteres Kopf schießen lege.

00:50:51: Sondern das ist halt das üben und repetitive Üben.

00:50:54: Und ich muss sogar sagen, heute stehen Mittel zur Verfügung die uns noch nicht zur Verfügung standen.

00:51:01: Die Spielerischen lernen ermöglichen.

00:51:03: Das finde ich ja das Faszinierende!

00:51:05: Man soll den Kindern einfach Zeit geben, den jungen Erwachsenen Zeit geben aber dass dann auch gewissermaßen einfohren.

00:51:14: lassen sie die Ressourcen zu verfügung stellen und nicht einfach jede Zeit verblöden vor irgendeinem Social Media.

00:51:25: Wenn wir diese Entwicklungen in der Gesellschaft sehen, wie sie so effektiv auf die Schweiz sind?

00:51:31: Sind wir noch hungrig?

00:51:34: Ist die Schweiz hungriger oder ist die Schweiz innovativ?

00:51:37: Ist es schweizproduktiv?

00:51:39: Oder siehst du hier auch Ja, wir müssen schon auch aufpassen.

00:51:44: So jetzt einfach auf der makroökonomischen Sicht aus diesen Zusammenhängen die du politisch weltweit ziehst...

00:51:50: Wie

00:51:52: schätzt Du die Schweiz ein?

00:51:53: Wo stehen wir?

00:51:57: Was frustriert dich vielleicht und was freut Dich an der Schweiz?

00:52:01: Also mich freut eigentlich immer noch die ganze Vielfalt der Schweiz.

00:52:05: Das Urbane wie auch das Rurale.

00:52:07: Mich freut... der hohe Lebensstandard, aber ich weiß gar nicht immer ob das alle Leute wirklich gleichermaßen schätzen.

00:52:16: Was ich beobachte ist dass ich ausländische Fachkräfte habe die sagen immer wieder ihr wisst gar nicht wie gut ihr es da habt wie unglaublich gut diese Infrastruktur ist, die Bahn ist pünktlich.

00:52:36: Die Autobahnen sind in einem guten Zustand.

00:52:41: Die Tunnels und Brücken und und die Spiteile haben ja einen Weltklasse-Niveau.

00:52:47: also wenn du immer nur hier lebst siehst du das gar nicht?

00:52:51: Und wenn du dann von einem anderen Planeten kommst, beispielsweise eben aus Sachsen-Anhalt Und du kommst in die Schweiz und erlebst ein wahres Wunder.

00:53:02: Dann siehst du, ich dachte wir seien beide im deutschsprachigen Raum aber die Unterschiede sind natürlich ganz gewaltig.

00:53:15: Da müssen wir einfach sehen wie haben wir es geschafft da hinzukommen?

00:53:20: Wie können wir das erhalten?

00:53:23: Ich glaube wir sind auf einem ganz schlechten Weg wenn wir jetzt hingehen Alles so im System der dreizehnten AV-Rente, da geht es mir nur um das Symbol.

00:53:34: Man mag das niemandem missgönnen.

00:53:36: Aber wir sollten diesen Weg nicht gehen, dass wir einfach Geld primär verteilen aber nicht mehr wissen woher es überhaupt kommt.

00:53:46: Vor ein paar Jahren war es ja noch mal so die Stimmewölkung hat eine sechsferienwoche Abschämung klar abgelehnt.

00:53:57: Weil sie gewusst sagt Wenn nicht mehr Fähren haben wollen, dann kostet das ja was und jemand muss das bezahlen.

00:54:03: Vermutlich der Arbeitnehmer.

00:54:06: Und das muss einfach immer bei den Abstimmungen auch ganz klar sein.

00:54:10: und bei der dreizehnten AV-Rente da haben wir es verpasst zu sagen

00:54:15: Ja?

00:54:15: Dann

00:54:16: müssen wir halt die Steuern erhöhen!

00:54:18: Die Mehrwertsteuer oder Einkommenssteuern.

00:54:21: aber es gibt nicht einfach Geschenke und das muss in unseren Köpfen ein getrichtet werden.

00:54:26: Es gibt keine Geschenke, wir können uns nur selbst beschenken indem wir produktiver sind, indem wir leistungsfähigerer werden und dann können wir uns etwas Zusätzliches leisten.

00:54:38: aber einfach aus dem Schulden top!

00:54:41: Etwas zu nehmen das geht nicht auf die Dauer jedenfalls nicht

00:54:46: Wenn du jetzt die großen Trends anschaust.

00:54:48: Du hast vorher auch erwähnt in den künstlichen Intelligenz Wir haben kurzüber gesprochen etc.

00:54:53: Wie ist ökonomisch gesehen die Schweiz aufgestellt?

00:54:56: Wir haben keine Rohstoffe.

00:54:59: Die Aussage sind unser Wissen, unsere Produktivität, unsere Innovationskraft und so weiter.

00:55:05: Unser Wissen quasi!

00:55:06: Das ist ja unser Rohstoff.

00:55:09: Genau.

00:55:09: Wie sind wir da aufgestellt als Schweiz aus deiner Sicht auch vielleicht für die nächsten fünf bis zehn Jahre mit diesen globalen Trends in China hier, Amerika da massive Innovation an verschiedenen Ebenen?

00:55:23: Wie ist die Schweiz aus Deiner Sicht?

00:55:24: Aus Deiner Erfahrung, aus Deine Analyse jetzt auch.

00:55:27: Das führt ja noch zu gewissen Investitionsthemen.

00:55:31: oder wie ist die Schweiz aus Deines Sicht aufgeschnitten?

00:55:37: Die Schweiz ist wesentlich besser artgestellt als gesamte Europa.

00:55:41: Wir sind ein Volk von etwa neun Millionen innerhalb von Europa von fünf hundert Millionen und wir haben in diesem kleinen Land unglaublich viel Innovationskraft, wenn wir nur schon betrachten, was teils innerhalb der Unternehmungen geschieht.

00:55:59: Aber auch wenn wir mal sehen, was an der ETA Zürich oder der EPF Losanne passiert?

00:56:06: Oder auch nach Uni-Zürich, Uni Basel, Uni Genf?

00:56:12: Einer meiner Söhne hat studiert und dann doktoriert an die ETA zürich im Maschinenbau.

00:56:19: Und das für mich breigende, das hat mich bei der Diplomfeier voll geaugener gebracht ist.

00:56:27: Es wurden die Themen mit denen sie sich beschäftigt haben vorgetragen und diese Vielfalt in so kurzer Zeit dreistündige Diplompheier zu sehen – diese Vielfalte, die die Jungen mit all ihren unterschiedlichen Hintergründen da zu Papier gebracht haben, das hat mich unglaublich gerührt.

00:56:53: Und habe mich auch unglaublich gefestelt darin im Glauben dass wir eine enorme Zukunftsfähigkeit haben wenn mir diese Innovationskraft der Jungen die sich monate oder jahrelang um ein Thema gekümmert haben und es auf einen sub-Sansell höheres Niveau gebracht haben Wenn wir das noch mit finanzellen Mitteln versehen und dann diese Leute in Startups hineinbringen oder in Forschungsabteilungen von bestehenden Unternehmen, ihre Innovationskraften auch zum lebendigen Nutzen für Kundinnen und Kunden machen.

00:57:33: Und da sehe ich sehr viel Potenzial nach wie vor – es ist nicht umsonst so, dass beispielsweise Google Alphabet das größte Forschungszentrum außerhalb von Kalifornien in Zürich hat!

00:57:46: Die haben in Zürich schon mehr als fünftausend Angestellte.

00:57:49: Und es sind andere Konzerne, die nach Züricher gekommen sind – auch Palantir und Apple und Microsoft und Huawei natürlich.

00:58:06: Das ist ein Anziehungspunkt wenn man junge intelligente Lernfreudige Menschen hat, die können ein Unternehmen weiterbringen.

00:58:18: Insofern bin ich zuversichtlich.

00:58:20: Es ist aber auch so dass dann diese Ressourcen auch genommen werden und die Leute gebeten werden in den USA zu kommen oder in ein anderes Land oder nach Ausend zu kommen um das Produkt oder das jeweilige Forschungsprogramm dort zu multiplizieren.

00:58:42: Und das heißt, wir müssen eigentlich wirklich auch schauen dass es Schweizer Unternehmen auch gibt und Schweizer Venture Capital oder Schweizer Risikokapital.

00:58:53: Dass eben diesen Menschen hilft auch hier Wurzeln zu fassen und von hier aus ihre globalen Ambition zu verfolgen.

00:59:03: Sie ist also ich bin ja voll bei dir bei allem und ich sehe das auch so.

00:59:08: auf der anderen Seite könnte man sagen Biggis Plakativ, Social Media und die Medien.

00:59:13: Oder im Sinne von... Jetzt haben wir ja verschiedene Abstimmung in der Schweiz, die uns quasi, sagst du jetzt mal, nahe an die EU bringen soll.

00:59:20: also wir docken mehr an dieses Gebilde an.

00:59:23: dann haben wir hier zärt die Politik, ist aus deiner Sicht das alles geplänkel oder müssen wir als Schweizer schon schauen dass wir hier vorsichtiger unterwegs sind?

00:59:35: Also im Sinne vom Das was jetzt kommt in den nächsten zwei, drei Jahren Seitens Regulierung und Politik in der Schweiz.

00:59:45: Haben wir immer noch diese Rahmenbedingungen aus deiner Sicht?

00:59:47: Oder müssen wir hier aufpassen, aus deines Sicht?

00:59:52: Wie interpretierst du das Ganze?

00:59:53: Weil es ist auch viel diskutiert hier bilateral und Europa anbinden und dann komm ich in die EU... Alles plakativ.

01:00:00: kann man das ausschmücken wie man möchte.

01:00:03: Aber wichtig ist so dass wir diese Rahmen-Bedingung haben!

01:00:05: Haben wir die noch oder sind wir da gefährdet?

01:00:12: Die Rahmenbedingungen haben wir noch.

01:00:15: Wir sind gewertet, wenn wir den Weg gehen wollen mehr zu regulieren, mehr Bürokratie, mehr Zwischenschufe einzubauen bis sich irgendwas erreichen kann.

01:00:29: Ich glaube es ist gut was wir innerhalb der Schweiz haben ein Wettbewerb zwischen Kantonen und Gemeinden.

01:00:40: Das jüngste Beispiel ist eine Bank von Tobel, sieht aus der Stadt Zürich in den Kanton Zug und wird dort ein neues Gebäude erstellen direkt an der Bahnlinie etwa zwanzig Minuten vom Zentrum von Züricher Entfernt für tausend fünfhundert Mitarbeitende.

01:01:00: Ein solches Gebäud in der Stadt zürich zu errichten würde etwa zehn Jahre dauern inklusive Bewilligung, Einsprachen und so weiter und so fort.

01:01:11: Und in Zug da kann man halt noch auf der grünen Wiese bauen und man kann es innerhalb von ein zwei Jahren realisieren.

01:01:19: Und genau dieser Wettbewerb den wir in der Schweiz so erleben und erfahren dann müssten wir eigentlich auch Europa übertragen.

01:01:26: ich würde mir mehr hoffen an Wett bewerbt zwischen einzelne Ländern und Volkswirtschaftsmodellen und nicht eine Harmonisierung auf dem tiefsten Niveau genau das, was man in Brüssel in den letzten Jahren immer wieder gesehen hat.

01:01:44: Ich glaube, allmählich habe ich auch in der Europäischen Kommission gemerkt, dass man an Wettbewerbsfähigkeit verloren hat – und dass man wieder deregulieren muss!

01:01:57: Nur bis jetzt in der Langatmigkeit der Bürokratie, die reguliert wird dauert das ziemlich lange.

01:02:05: Ich glaube, der Weg Richtung ist die richtige aber es dauerte ziemlich lange.

01:02:13: wir müssen versuchen wo immer wir können das Schweizer Modell anderen als vorteilhaft zu frausen.

01:02:21: ich meine auch der Schweizer Model in verschiedensten Belangen dass die grundsätzlich die Bürgerinnen und Bürger sehr mündig sind Und in der Lage sind Verantwortung zu übernehmen.

01:02:36: In der Lage ist, auch Verantwortung zu nehmen.

01:02:40: sollen Steuern erhöht werden oder sollen Steuen gesenkt werden.

01:02:46: Verantwortung zu Übernehmen?

01:02:47: wenn jetzt mal vorübergehend Treibstoffpreise höher sind muss man da schon wieder einen Schutzmechanismus machen wie in Deutschland und dann wieder den Treibstoff verpiligen.

01:02:59: Damit mache ich eigentlich dasselbe wie einem... Ich erziehe meinen Volk zu Alkoholabhängigen, eigentlich zu Subventionsabhängig.

01:03:13: Also oh!

01:03:14: Es geschieht dir was?

01:03:15: Okay, ich subventioniere das.

01:03:18: Oh die Bahn ist etwas teuer, dann mache ich ein günstiges Bahnticket.

01:03:22: Oh, die Treibstoffe.

01:03:24: Und von der Wiege bis zur Baare wird so da begleitet und es wird nicht verantwortlich sein wie ihr übertragen in der Schweiz.

01:03:31: Du weißt es selbst?

01:03:32: Jede einzelne Kommune, wenn eine Vorlage kommt – wir wollen eine dreifache Sporthalle haben – dann ist es vielleicht so dass an der Gemeindeversorgung das eine Mehrheit findet und man dann aber auch weiß in den Traufolgenden vielleicht drei oder vier Jahren wird der Steuersatz etwas erhöht.

01:03:49: Aber wegen deinen Kindern genau will so, dass sie diese Sportmöglichkeiten haben.

01:03:55: Und später kann man vielleicht etwas abgelehnt werden weil es jetzt zu viel Luxus ist und dann wird der Steuersatz halt nicht erhöht.

01:04:03: Und genau diese Dinge die erlauben ja unseren Bürgern einzuschätzen was Sie eigentlich kriegen für das was Sie bezahlen.

01:04:12: und Sie können auch einschätzen wann können Sie wirklich etwas einfordern?

01:04:18: Weil es legitim ist Wann ist es nur einfach eine leere Subvention?

01:04:24: Und ich glaube, ich möchte nicht dass die Schweizerinnen und Schweizer zu Landwirten werden.

01:04:29: Die Landwirte jammern immer von morgen bis abends und wollen immer Subventionen haben aber das ist nicht die Schweiz, die mir schwitzt.

01:04:38: Jetzt

01:04:41: übrigens habe ich – und das ist auch eine Erziehung!

01:04:45: Ich habe schon früh den Kindern beim Bild und Büchern gesagt derjenige da hier auf dem Traktor sitzt Die einen nennen den Bauern, ich nenne ihn subventionsempfern.

01:04:58: Also du musst halt in der Erziehung schon früh beginnen.

01:05:01: Den

01:05:01: Einzelt richtig ein.

01:05:03: Ich meine das Thema bauerlich, ich verstehe dich und bis zum gewissen Maß ist es natürlich auch ziemlich heftig was die für Vorgaben kriegen oder da muss man sich hier... Das muss genau so ausschauen!

01:05:13: Du musst das machen und jenes.

01:05:16: Der Wettbewerb spielt doch in der Landwirtschaft nicht, ziemlich ehrlich.

01:05:19: Ist genau das Gleiche in der Versicherung in der Schweiz.

01:05:22: also wenn es um die Krankenkasse geht, spielt den Markt auch nicht.

01:05:25: Wir haben eine komplette Verzerrung des Marktes und deshalb werden diese beiden Märkte meiner persönlichen Meinung nach sowieso nie frei sein und ihre Innovationskraft und Freiheit so entschöpferisch entwickeln können Auch zum Guten der Gesellschaft im Sinne von jetzt bei den Krankenkassen weil es einfach so eine krasse Regulierung gibt.

01:05:47: Klingt plakativ, könnte man stundenweise darüber diskutieren, aber ich glaube die Marktwirtschaft ist schlussendlich der freie Weg.

01:05:56: Also aus meiner Sicht gibt's wahrscheinlich mit den Leuten sagen Nein, wie gesagt, der Staat kann sowieso alles besser, oder?

01:06:01: Aber ich glaube das sind wir wahrscheinlich auf der gleichen Ebene.

01:06:04: Innovation Neugierende Freie Schöpfen und weniger Regulierungs.

01:06:11: Das bringt eigentlich die Gesellschaft nach vorne.

01:06:16: Stimmt das?

01:06:16: Oder würdest du was ergänzen dazu?

01:06:20: Das ist natürlich so.

01:06:22: Wenn wir eine solche Gesellschaft haben, dann können wir auch genügend Mittel freisetzen um die wirklich nicht privilegierten zu nehmen und an einer gewissen... Umverteilung teilhaben zu lassen.

01:06:38: Das ist

01:06:38: sozial und fair.

01:06:39: Genau, bin ich bei dir.

01:06:40: Jetzt hast du am Anfang bei den Rapid Fire-Fragen gesagt oder Schweizer Franken an die US Dollar war es ein Schweizer Franken Aktien oder Immobilien eher Aktien?

01:06:48: Bei Gold & Bitcoin warst du kommt darauf an.

01:06:52: jetzt ganz spezifisch auf die Investment Themen.

01:06:58: wie positionierst Du oder vielleicht ihr als als Firma auch nicht wie tief du da darüber sprechen darfst oder kannst.

01:07:07: Aber wie nehmt ihr diese Themen, weil schon sämtlich Makrosicht die Veränderungen auf Landeebene... Wie verändert die aktuelle Weltsituation dein oder euer Investmentverhalten?

01:07:22: Oder gar nicht.

01:07:23: Sag so nie wir sind solides Fundament.

01:07:26: Mein

01:07:26: Investmentverhalt dann ist vielleicht nicht ganz so relevant.

01:07:31: aber die Frage ist immer was können wir der Kundschaft irgendwie mitgeben?

01:07:35: und da sehe ich etwas, was man doch vermehrt machen müsste.

01:07:42: Und das ist der Versuch mal mit deinen Kindern den Marshmallow-Test.

01:07:46: Weißt du wie er geht?

01:07:48: Also die... Das ist ein Marshmallow auf dem Tisch in einem Raum.

01:07:53: Ah, ich weiß es nicht.

01:07:53: Ich weiß, dann hat's ja nichts drin!

01:07:55: Und du verlässt den Raum, saugts aber noch.

01:07:58: zuletzt ist dieses Marshmallows nicht.

01:08:01: wenn ich komme in fünf Minuten wieder Wenn es dann nicht gegessen ist, dann kriegst du sogar zwei Marshmallows als Belohnung.

01:08:10: Und dann geht die Türe zu und man hat beobachtet dass etwa siebzig-fünfundsiebzig Prozent der Kinder das Marshmallow essen und eben den Gegenwartskonsum bevorzugen gegenüber der Doppelzone Rendite fünf Minuten später.

01:08:30: Und das sehen wir auch bei den Anlegern.

01:08:32: Die wollen immer wieder gleich eine Rendite in der nächsten Zeit, in kurzer Zeit haben und vernachlässigen die den langfristigen Gedanken.

01:08:42: Jetzt muss ich dir aber sagen, die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe in der Schweiz – nicht nur in der Schweiz, in Europa sind die über neunzigjährigen!

01:08:51: Wenn ich mit fünfundsechzig- jährigen oder sechzigjährigen rede, dann haben sie also immer noch eine Lebenszahl von dreißig Jahren.

01:08:59: Die machen aber anlägerischen Fehler, dass sie viel zu kurzsichtig das Geld anlegen und dadurch auch nur eine halbe Rendite erzielen.

01:09:07: Würden Sie von Beginn weg wirklich langfristig das Geld einlegen?

01:09:12: Hätten Sie eine doppelsohe Rendite, eine doppeltsohe Sicherheit, dass wenn Ihnen etwas im Alter geschehen würde wassende relativ viele Ressourcen in einem Pflegeheim oder so absorbiert, dass Sie dann auch über diese Mittel verfügen würden.

01:09:26: Und ich denke... Also wir haben in der Schweiz schon bereits über neunzigtausend, überneunzigjährige Personen.

01:09:35: Und das ist die Bevölkerungsgruppe wie gesagt, die jetzt ganz stark anwachsen wird.

01:09:42: Das heißt auch noch im Alter von Sitzig oder Achtzig muss sich darauf achten dass mein Anlagehorizont eben größer ist.

01:09:50: Mach doch mal ein Marshmallow-Test mit einem Achtzigerjährigen.

01:09:54: Ja es interessant!

01:09:55: Wir machen nicht das Einigste mit unseren Kindern.

01:09:57: also Wie bei uns jetzt, wir haben so eine Strategie die nennt sich Trinity Cash-for-Strategy.

01:10:01: das sagt nichts.

01:10:02: Aber es sind so drei Töpfe.

01:10:04: dann Schussendlich gibt's mit den Kindern.

01:10:08: machen wieder so.

01:10:11: Der erste Topf quasi ist Das Geld was sie verfügen dürfen Ja oder dass das gehört ihnen.

01:10:17: damit können Sie machen was sie wollen.

01:10:19: zweite topf isst Drei Monate gesperrt aber was da drin ist wird Prohundert Schweizer Franken gibt es einen Schweizer und top dazu pro Monat.

01:10:32: Der dritte Topf ist sechs Monate gesperrt, oder kommen sie nicht hin?

01:10:38: Aber da kriegen Sie zwei Schweizer pro hunderte Schweizer, die da gespart werden.

01:10:45: Und das genau so.

01:10:46: wie versuchen Sie, dann kriegen Sie Sackgeld und wird zuerst gefragt wo geht das hin in welchen Topf?

01:10:52: Wo will das hin?

01:10:55: Ist schon interessant zu sehen, wie Sie überlegen.

01:10:58: Ah ok wenn ich das da hinten rein lege dann wächst dieser Topf und da krieg' ich aber noch zum Beispiel zu meinen dreißig franken.

01:11:06: Taschengeld ist dann plötzlich vierzig weil hier hinten spare ich so viel rein dass sich dann an Topf wieder pro Monat noch was dazu kriegen und es ist superinteressant auszusehen und das ist ein Experiment.

01:11:16: das sind jetzt knapp einen Jahr dran und ist sehr interessant zu seh'n wie sie anfangen zu überlegen.

01:11:23: Nächstes ist jetzt Kirmis, oder?

01:11:26: Dann brauche ich Geld.

01:11:27: Ich habe meinen Kollegen gesagt, ich gehe mit denen da weg und dann brauche ein bisschen mehr Geld.

01:11:30: Dann lasse ich es lieber beim ersten Topf, weil da komme ich heran.

01:11:34: Bedeutet aber hinten Kriegisch weniger ... Nein, aber in Teilen schreibe ich trotzdem dahin!

01:11:38: Es ist super interessant.

01:11:40: Super interessant.

01:11:40: Also das Ähnliches machen wir.

01:11:44: Aber so ist eigentlich das ganze Leben wenn man sich bewusst mal vor Augen führt.

01:11:50: Was auch immer ich tue, kann meine Gegenwart so zu sagen optimieren oder maximieren.

01:11:58: Oder ich kann etwas in die Zukunft verlassen.

01:12:03: also wenn du es soweit im ISOK Spiel gebracht hast dann hast du stundenlang in eine Halle verbracht und zum Teil zu Zeiten zu den anderen Kindern vielleicht noch im Bett lagen oder schon in dem Bett.

01:12:24: Um ein Ziel zu erreichen, das in der fernen Zukunft liegt und andere haben sich dann einfach vergnügt oder dort was getrunken und ja über den Durst getrunkt usw.

01:12:40: Das könntest du dir auf diesem Weg gar nicht leisten Und all diese Dinge muss man doch eigentlich erfahren.

01:12:48: Das kann man nicht früh genug erfahren, um dann wirklich auch mit sechzehn oder achtzehn Verantwortung zu übernehmen.

01:12:57: Woin begebe ich mich?

01:12:59: in meinen Werten?

01:13:00: Mit meiner Religion?

01:13:02: Mit meinem Wissen?

01:13:03: Mit meinen Kräften?

01:13:06: Ich muss Verantwortung in meinem Leben übernehmen und ich muss nicht geschützt werden!

01:13:11: Von den Eltern, vom Staat von Schulleitern un und un.

01:13:16: Ich muss relativ früh lernen mit Verantwortung umzugehen.

01:13:21: Und Verantwortung heißt halt immer wieder eine Balance zu finden zwischen Gegenwartung und

01:13:26: Kunft.".

01:13:27: Jetzt hast du vorhin die AV-Rente auch so angesprochen.

01:13:31: Du hast das mit dem Anlagehorizont auch bei den Eltern gesagt also älteren Personen.

01:13:36: jetzt ... Was gibt es aus deiner Sicht sonst noch?

01:13:39: Oder was ist der größte Denkfehler, den die Schweizer bezüglich investieren, Vermögensaufbau etc.

01:13:45: immer noch machen?

01:13:47: Das ist die Bar-Gelthaltung.

01:13:49: In der neunhundert Milliarden Schweizer Franken liegen nicht investiert auf Bankkonti und Kontil von drei Jahren Freizügigkeitskontik also gerade langfristige Gelder.

01:14:04: Jetzt nehme ich mal, dass drei Jahre dritte Solle oder Freizügigkeit, so wissen wir aus dem Bestandteil der zweiten Solle.

01:14:13: Diese Gelder sind da um den Lebensstandard in zwanzig dreißig vierzig Jahren zu sichern.

01:14:21: also muss sich das doch so anlegen, dass es in zwangig dreizehvierzig Jahren auch über die Kaufkraft verfügt, die ich dann verfügen will.

01:14:33: Und diese Kaufkraft kann ich nicht verzielen, wenn ich das anlege zum Nullprozent Verzinsung.

01:14:42: Ich verstehe das einfach nicht!

01:14:44: Wie kann man sich so behalten?

01:14:46: Aber der Großteil der Gelder ist nach wie vor nicht angelegt in Realwerte die eben – das Wort sagt es ja schon – auch real zu mehr Wert führen.

01:15:00: Jetzt geh ich mal davon aus... Eure Kunden kommen ja, weil sie mit dem Geld was machen möchten.

01:15:05: Oder siehst du auch bei euch im beruflichen Umfeld dass das immer wieder der größten Punkt ist oder Diskussionspunkt ist?

01:15:15: Oder siehst du in eurem Alltag noch einen anderen Punkt?

01:15:21: Ich kenne einfach dieses ganz ehrlich früher Geld auf den Bankkonto.

01:15:25: Dann wird es nicht weniger, quasi im Anführungslustzeichen und man kauft Immobilien.

01:15:30: Das sind den Köpfen der Leute drin oder?

01:15:33: Das kommt her seinerzeit als ich nach Jung war oder meine Eltern erwachsen waren in jüngeren Jahren.

01:15:44: da gab's noch keine Obligation für fünf bis sechs Prozent.

01:15:50: Und heute gibt es für eine Obligations für eine zehnjährige Schweizer eidgenössische Anlei, Null Komma vier Prozent habe ich den Horizont von nur fünf Jahren.

01:16:02: Habe ich null Komma zwei Prozent.

01:16:05: das heißt wenn ich das Geld heute anlege nennen wir hunderttausend Franken dann sind es in fünf jahren hundert tausend und ein Tausend franken.

01:16:19: hunderteintausend Franken mehr nicht.

01:16:24: Und auf diesen eintausend Franken muss ich dann auch noch, weil das Gubbonzahlungen sind, Einkommensschäume bezahlen.

01:16:34: Wenn ich jetzt aber hunderttausend Franken beispielsweise in Schweizer Dividendentitel investiere... Unser Portfolio erzielt da zurzeit alleine eine Ausschüttungsrangite von mehr als vier Prozent.

01:16:45: Rechen wir aber mit vier Prozent?

01:16:49: Dann hast du nach fünf Jahren zwanzig Prozent ohne Zinsesins Effekt!

01:16:54: Also wenn das Geld ja reinvestiert würde, wären es mehr als zwanzig Prozent.

01:17:00: Jetzt zwanzich Prozent gibt's mir recht ist doch mehr als ein Prozent.

01:17:05: und derzeit sind die Schwankungen bei den Dividenden Titeln nicht substanziell größer als bei den Zinspapieren

01:17:13: okay?

01:17:15: Und ich weiß nicht was sie Leute bewegt das Geld immer noch liegen zu lassen oder allenfalls in irgendeinem Sparprogramm drinzuhalten, indem sie Nullkommens oder Null-Kommer zwei Prozent kriegen.

01:17:31: Eigentlich ist es nur dem Sachverhalt geschuldet, dass die Person vermutlich keinen ökonomischen Sachverstand hat.

01:17:43: Wahrscheinlich schon.

01:17:44: Würde ich auch so finden.

01:17:46: Und da bin ich halt der Bildungsbürger und möchte zur Aufklärung beitragen?

01:17:51: Ich möchte die Leute nicht über den Tisch ziehen, ich möchte ihnen nicht irgendetwas verkaufen was sie nicht haben wollen.

01:17:57: Aber ich möchte Sie aufklären und ich möchte Ihnen sagen was in der Langfristigkeit dann resultiert?

01:18:05: Jetzt haben wir nur den Horizont von fünf Jahren betrachtet.

01:18:09: Betrachten wir mal den Horizonte über zehn Jahre sind es zweitausend Franken gegenüber achtzig gegen über den Achtzigtausenden Franken, mit dem ganzen Zinsesinseffekt.

01:18:22: betrachten wir das.

01:18:23: Über fünfzehn Jahre wird die Differenz immer größer.

01:18:26: also wir haben über Dividendenausschüttung mit der Zeit so viel Zins- und Zinseseffekt dass ich genügend Handhabe habe um die Fluktuation, also die Schwankungen auf der Aktienkursseite zu kompensieren.

01:18:42: Ja ich bin eine Vollbarier Ja, aber das machen wir auch.

01:18:48: Für mich ist es genau dieses Aufklären, dass die Leute das verstehen.

01:18:51: Das ist stetig Tropfen Hültenstein oder?

01:18:54: Ich glaube da sitzen wir im gleichen Boot.

01:18:56: Jetzt um das Thema... Ganz am Anfang habe ich gesagt Gold oder Bitcoin.

01:19:01: War mir nicht sicher, ich habe ein paar Folgen von eurem Podcast gehört, wo ihr auch über Bitcoin gesprochen habt.

01:19:08: Wie stehst du?

01:19:09: Du bist schon lange in der Branche!

01:19:12: Und jetzt kam ja mal dieses Bitcoin-Zeug, sag ich jetzt mal ein bisschen despektierlich.

01:19:16: Wie bist du zu Beginn an diesem Thema ran und wo stehst du heute?

01:19:21: Was das Bitcoin für dich gehört in einem Portfolio ist es... was ist das für dich?

01:19:26: Wie gehst du damit um?

01:19:28: Wie siehst du das?

01:19:30: Du kannst komplett heraushauen, was du willst!

01:19:33: Es ist ökonomisch betrachtet etwas schwieriger zu sagen, was der wahre Werte hinter diesem Gut ist.

01:19:44: Der wahre Wert ist eigentlich der Knappheitsfaktor.

01:19:48: also wenn genügend Leute überzeugt davon sind dass wir hier ein gut haben das knapp ist und knapp bleiben wird dann kann ich mir vorstellen dass zahlreiche leute ein solches gut haben wollen Und ob das nun ein Kunstobjekt ist, dass in eine Million oder zwei Millionen Teile unterteilt wird – die Mona Lisa beispielsweise.

01:20:17: Ist es denn so viel wert wie man es so sagt?

01:20:21: Weiß ich ja auch nicht!

01:20:24: Kannst du auch beim Bitcoin sagen okay da habe ich etwas, das in sich einen geschlossenen Rahmen bildet und nicht einfach vermehrt werden kann.

01:20:35: Und wenn jetzt die ganze Nicht-Bitcoin-Welt verrückt spielt, der scott-bessent und sein nächster Nachfolger und der Nachfolge vom Nachfolgen einfach weit drehen, Dollar emitieren und emittieren und sie haben dann irgendwann nicht mehr zwanzig wie vor zehn Jahren sondern heute vierzig Billionen Schulden und in zehn Jahren achtzig Billionen, und dann hundertsechzig Billion.

01:21:04: Und ich habe auf der anderen Seite ein Gut das beschränkt ist in der Vielzahl.

01:21:09: Dann ist ökonomisch wenn Cetris Paribus die Nachfrage nach diesem Gut gleichbleibt es so nun klar dass dieses Gut in der Währung des US Dollars an Wert zunimmt ob es dann genau Wert erhalten ist, was sich Kaufkraft betrifft oder ob es darüber hinausgeht.

01:21:33: Das wird spannend sein.

01:21:35: beim Gold haben wir die Erfahrung.

01:21:38: gold haben wir seit etwa fünf tausend Jahren als wertaufbewahrungsmittel und der Anteil gold obwohl es goldmedien gibt uns weiter und etwas gold pro Jahr dazu kommt.

01:21:52: aber eigentlich wenn wir alles gold auf den ganzen welt zusammennehmen würden und einschmelzen würde, wäre das nicht mehr als ein Kubus von etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Metern der unter der ersten Plattform am Eifelturm noch Platz hätten.

01:22:12: Den könnten wir dahin stellen.

01:22:14: so viel Gold gibt es in allen Tresoren dieser Welt nicht mehr nicht weniger.

01:22:19: und weshalb steigt nun der Preis von gold in dollar?

01:22:25: Weil ist eben einen In sich geschlossenes Knapp es gut ist und das wirft keine Dividender, keine Zimsen, Bitcoin auch nicht.

01:22:37: Aber mit der Zeit dürfte dieser Wert steigen wenn die andere Welt verrückt spielt.

01:22:44: Und in Sperne hat es natürlich aus diversifikationsgründen sehr wohl Platz in einem Portfolio.

01:22:51: für manche Leute is vielleicht Gold, weil sie mit dem seit fünfzig, sechzig Jahren sich schon befassen.

01:23:00: Für Sie vertraut er ist das geeignete Instrument.

01:23:03: für andere, ich sage jetzt eher jüngere Generation zugehören kann vielleicht die Allokation in Mitcoin passend sein.

01:23:14: Wir haben es etwa bei zweieinhalb Prozent eingeloggt.

01:23:20: ein Privaten kann ja dann immer noch in einem Side Pocket weitere zweieinhalb oder vier oder fünf Prozent halten.

01:23:28: Soll man gleich fünfzig Prozent im Bitcoin halten, habe ich meine Zweifel daran.

01:23:33: Ich bin wirklich Fan von einer Diversifizierungsstrategie über sämtliche Anlageklassen, über Aktien im Inland, in Schweizer Franken, Aktien am Ausland und über Anleihen keine Staatsanleihen, sondern Unternehmensanleien.

01:23:53: Dann noch Pro-Stoffe, verschiedene Rohstoffe die einfach per se nicht beliebige vermehrbar sind und aber auch Immobilien haben da einen Plan drin.

01:24:07: wenn wir die Schweizer Haushalte betrachten dann ist das größte Gut im Vermögen der Schweizer Haushalt immer noch Immobilie.

01:24:16: Und das zweitgrößte Gut sind übrigens Schulden.

01:24:20: Das ist einfach die Minuspositiv.

01:24:23: In der Schweiz ist, wenn wir die Vermögenswerte der Immobilien betrachten, die Verschuldung bei etwa vierzig Prozent.

01:24:32: Und das halte ich für eine verhältnismäßige respektable Zahl.

01:24:36: also einer Immobile, die vielleicht zwei Millionen Wert hat, hat einen durchschnittlichen hypothekarkredit Brief drauf, Schulbrief von achthunderttausend Kranken.

01:24:47: Und das hat sich über letzten dreißigvierzig Jahre nicht verändert.

01:24:51: Das ist also eine relativ robuste Zahl und es auch gut, dass man diesen Wert nicht auf Null realisiert denn die Verschuldung hat noch etwas anderes.

01:25:05: Die Verschulung

01:25:06: hat

01:25:07: einen Disziplinierungsfaktor.

01:25:10: Wenn du verschuldet bist,

01:25:11: das

01:25:12: klebt an dir auch nach deinem persönlichen Konkurs noch, also du wirst diese Schuldzinsen bezahlen wollen oder die Schuld dann auf ein respektables Niveau tilgen wollen.

01:25:26: Also es hat diese Disziplinierungsfunktion.

01:25:30: das zweite ist wir können in der Schweiz wenn die Sicherheit eine Immobile ist schuldenaufnehmen zu rund einem Prozent.

01:25:40: vielleicht ist ein bisschen mehr Ein bisschen weniger, je nach Bonnetei des Schulters.

01:25:46: Aber wenn ich dann ... ... achthunderttausend Franken habe?

01:25:51: Achttausende Franken Zinsen bezahlen muss!

01:25:54: Also eine monatliche Belastung habe von sechshundertdachzig Franken für ein solches Gebäude.

01:26:02: Ich finde das einfach fantastisch und weshalb soll ich das noch amortisieren?

01:26:08: Lieber gehe ich hin und nehme überschüssiges Geld aus der Haushaltskasse und investiere es in eine sehr konservative Dividendensstrategie.

01:26:19: Weil da zähle ich ja dann vier Prozent damit.

01:26:21: Garantiert, ausgeschüttet!

01:26:24: Und weil aber nur zwei Drittel des Gewinns ausgeschüttert wird, wird ja ein Drittel tesseriert und führt dazu dass die Dividendeausschüttung im nächsten Jahr schon wieder etwas höher ist nach zwei Jahren nochmals höher und dann nochmal höher.

01:26:39: also ich sitze auf dem richtigen Boot und gleichzeitig in einer Weltwirtschaft, die eher von Inflation geprägt ist als von Deflation wird über ein Jahrzehnte oder zwei Jahrzehnte meine nominelle hypothekarische Schuld real reduzieren.

01:26:58: Aber das sind wir wieder bei dieser finanziellen Bildung oder dass man das auch versteht?

01:27:02: Dass im Verfiel es nur schon eine Immobilie zu finanzieren, uuuh oder schwierig haben ihre Mühe damit.

01:27:08: Und das hast du jetzt gesagt, wenn ich unterschreibe das komplett oder?

01:27:11: Ich habe heute Nachmittag auch noch ein Intu mit Leon Wankermeister sehr interessant essen.

01:27:17: Er macht größere Immobilien Investments und er schichtet auch gewisse Dinge in Bitcoin um also nur kleine von den Mieteinnahmen zum Beispiel und zwei der nur kleinen Prozentanteile aber reint hin und selber so vor auch gesagt dass oder wen du davon ausgehst wie sich die Welt so entwickelt wie sich Bitcoin entwickelt dann amortisierte eigentlich über kleine Bitcoin-Anteile seine Kosten an der Immobilie.

01:27:39: Also da gibt es so interessante Kombinationsmöglichkeiten, das muss wie gesagt nicht per se Bitcoin sein aber unter dem Strich ist es einfach diese finanzielle Intelligenz die einem dazu bringt dass zu verstehen das umzusetzen langfristig zu planen und schlussendlich halt ein besseres Leben zu haben.

01:27:57: So ein bisschen unterm Strich oder?

01:28:00: Jetzt haben wir über vieles gesprochen auch über die USA Ja, wie die es unterwegs sind.

01:28:07: Warum eigentlich die Schulden per se?

01:28:11: Wie sie sich handhaben kein Problem sind.

01:28:13: Inflation steigt ist für ein anderes Thema.

01:28:15: Wir haben über China gesprochen.

01:28:17: Die Innovationsfreude, die Neugierde... ...wie sie Innovation auch fördern.

01:28:22: Wie in Europa wir aufgestellt sind, wie wir diese Freude, diese Innovation und so weiter verlieren.

01:28:29: Wir in der Schweiz noch sehr gut aufgestellt.

01:28:32: und schlussendlich Ja, wir Schweizer auch wieder mal erkennen müssen was wir in der Schweiz haben.

01:28:39: Ich war zum Beispiel letztens in Afrika auf Safari und das war in Tanzania waren wir.

01:28:44: Das ist das komplett anders um die Häuser.

01:28:46: Es ist sehr viel Armut für unser Kind aber es war auch sehr interessant mal zu sehen.

01:28:50: Ah ok so sieht's an einem anderen Ort aus und wenn sie wieder zurück in die Schweiz kommen oder?

01:28:55: Und dann hast du ihn noch ins Ansehbauer verwöhnt oder was?

01:29:03: Ich sag mal so, wir waren auch noch auf Sansivar.

01:29:09: Aber da war es auch sehr gegensätzlich.

01:29:13: Nichtsdestotrotz haben jetzt viele Themen angesprochen.

01:29:17: Gibt's doch etwas aus deiner Sicht wo ich vergessen habe?

01:29:21: Wo du sagst das ist für dich persönlich wichtig.

01:29:24: zum Schluss dass du das wieder darüber entsprechen, dass du vielleicht den Leuten mitgeben möchtest.

01:29:31: oder haben wir die wichtigsten Themen durch.

01:29:34: Jetzt kommt es natürlich darauf an, wer gerade zuhört, wenn sehr jüngere Leute sind dann müssen wir uns im Klaren sein dass jetzt zum ersten Mal in der Geschichte der Schweiz die Zahl der über-fünfundsechzigjährigen übertroffen hat.

01:29:58: also der sogenannte Altersquotzent ist höher als der Jugendquotein.

01:30:04: Und das heisst, für deine Kinder oder meine Kinder oder mein Enko-Kinder die Belastungen wird größer und grösser und die Ansprüche, die an sie gestellt werden finanzieller Natur und steuertechnischer Natur, werden größer.

01:30:23: Die müssen sich im Klaren sein dass sie mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen werden müssen.

01:30:30: Die müssen schon im frühen Alter beginnen zu lernen, dass etwas zur Seite legen.

01:30:37: Persönlich auch ihnen persönlich dann wieder zur Verfügung steht.

01:30:42: aber sie sollte nicht allzu sehr darauf vertrauen das Ergänzungsleistung und ja V und die zweite Säule und dem Verlierenversicherung in diesem heutigen Standort noch in dreißig vierzig Jahren bestehen wird.

01:30:58: Da glaube ich nicht dran, weil es einfach ökonomisch nicht passen wird.

01:31:04: Und da ist mir einfach sehr am Herzen den Jungen zu sagen das ist eine gesellschaftliche Herausforderungsreiche Zeit die auf euch zukommen wird aber ihr habt zugleich die Chance früher als anderer Generation zu realisieren dass es in euren Händen liegt auch Weichen zu stellen.

01:31:28: Und diese Weichen kann man nicht nur im persönlichen Stellen, sondern diese Weiche kann man auch politisch ein bisschen beeinflussen.

01:31:35: und ich rede jetzt eben genau nicht von Parteien, sondern ich rede davon dass wir die Jungen darauf aufmerksam machen müssen das auch sie Forderung stellen sollen.

01:31:49: Sie sollen für sich einstehen und sie sollen die Perspektive der Jungen auch in die Politik In die Gesellschaft.

01:31:58: Das wäre mir ein ganz, ganz großes Anliegen.

01:32:00: Ansonsten werden wir regiert von den über sixty-fünfjährigen.

01:32:05: und ob das dann immer die Risikofreude der Innovationskraft in diesem Land erhöhen wird – das wage ich zu bezweifeln!

01:32:15: Unser typisches Publikum ist zwischen thirty-fünfe und fünfundfünfzig.

01:32:19: auf dem YouTube-Kanal.

01:32:21: Gibt sie auch eine Botschaft oder geht das Hand in Hand?

01:32:24: Die stehen ja ein bisschen an einem anderen Punkt im Leben.

01:32:27: Okay, für

01:32:28: die gibt es natürlich die Botschaft genau in diesem Alter, in dem vermutlich die größten Herausforderungen an einem herangetragen werden.

01:32:39: Man hat vielleicht noch zu Sorgen für die Eltern weil da kein Pflegeheime ist.

01:32:46: man hat zur Sorgen schon für die Kinder gebaut in einem Familiensystem, schon heils Betreuung von Enkelkindern.

01:33:05: Also ich betreue regelmäßig meine Enkelkinder und dann ist man beruflich auch an einem Punkt zwischen fünfundreis und fünfundfünfzig.

01:33:15: wo hin geht's?

01:33:17: Was mache ich?

01:33:17: noch?

01:33:18: bin ich in einem Job indem mich selbst bestimmen kann wie es mit mir weitergeht?

01:33:24: Oder muss ich mich darauf vorbereiten, dass irgendwann ich einfach ins Personalbüro gerufen werde mit SIX und Fünfzig.

01:33:32: Und dann wird mir eröffnet – du jetzt bist einfach zu teuer und zu alt!

01:33:36: Du bist auf unserer Abschussliste.

01:33:39: Das erfahren derzeit viele Mitarbeitende bei der UGS.

01:33:43: Also genau in diesem Alter SIX bis Fünfzig können nicht mehr selbst entscheiden.

01:33:49: Es wird für sie entschieden Und in diesem Alter, von der Zeit von thirty-fünf bis fünfundfünfzig, da muss sich so viele Fragen beantworten können.

01:33:58: Das ist auch die Frage natürlich beziehungsmäßig.

01:34:04: Habe ich ein Projekt?

01:34:05: Habe etwas das in einer Beziehung, die vielleicht zwanzig Jahre gedauert hat, mich auch in den nächsten zwanziger Jahren nochmals tragen wird oder steht vielleicht einen Wechsel an?

01:34:18: All diese Dinge kommen auf einem zu in errausendem Tempo und das macht das Leben ziemlich anspruchsvoll, genau in diesen Jahren.

01:34:30: Und ich wünsche allen Zuhörerinnen und Zuhören die richtigen für sie persönlich richtigen Entscheidungen.

01:34:37: viel Spaß!

01:34:38: Sehr schön jetzt... Kannst du noch Schablos Werbung machen über eure Podcastfirma, was auch immer du sagst.

01:34:46: Wo findet man Informationen über dich?

01:34:48: Über euch werden wir logischerweise alles verlinken.

01:34:52: Also wir haben einen wöchentlichen Podcast Zugeberg Finanzperspektive.

01:34:58: Wir wollen Perspektiven vermitteln gesellschaftliche Perspektiven, Unternehmensperspektiven und makroökonomische Perspektive.

01:35:07: Also wer sich etwas weiterbilden will, insbesondere in wirtschaftlichen Fragen kann da jeweils zuhören.

01:35:14: Die Podcasts sind zwischen fünf und zehn Minuten auf Spotify, LinkedIn, YouTube und Apple-Podcasts downloadbar.

01:35:23: Und was wir da nicht machen, ist der Produkte-Werbung.

01:35:28: Sondern wir gehen wirklich auf Themen ein, die uns beschäftigen – zuletzt vielleicht das Ergebnis von NVIDIA!

01:35:36: Ein ganz grossartiges Unternehmen, ein anderes Mal vielleicht auf die Gesellschaft Alphabet Google und so weiter... Weiteres Mal sind wir eingegangen schon auf Kühne und Nagell, also Schindel Legi um das nochmals aufzugreifen.

01:35:54: Und ich finde halt diese Welt wie die Unternehmen sich auch entwickeln in dieser doch recht turbalenten Welt Ein Konzern sich ausrichtet, neu ausrichte extrem spannend und auch was da ein Innovationskraft dazukommt.

01:36:14: Novartis beispielsweise in dieser Woche hat ein sehr hervorragendes Forschungsergebnis mit einer Pillar-Zilte, mit der man multiples Klerose ganz klar verlängern kann und das Leben noch etwas lebenswerter machen kann.

01:36:32: Und das hat dann die Achse gleich auf ein neues Allzeithoch geführt, weil eben sehr viele Patientinnen und Patienten heute auf sowas warten.

01:36:44: Das diskutieren wir aus allen Branchen und wenn wir zuhörer Anfragen haben, sind wir noch so froh, denn dann können wir unserem Podcast noch zielgerichteter auf unsere Zuhörerschaft bringen.

01:36:57: Sehr schön!

01:36:57: Wir werden sicherlich unterhalb nochmal alles verlinken.

01:37:00: jetzt ... Ich frage auch die Gäste jeweils, nicht immer, ich vergesse es nicht ab und zu.

01:37:08: Wen würdest du mal empfehlen bei uns im Podcast zu sein?

01:37:11: Fällt dir jemand ein wie sprechen wir sehr gerne oder ist gemerkt auch über wirtschaftliche Themen ähnlich wie ja auch ein bisschen längeres Format

01:37:16: usw.?

01:37:18: Was würdest Du sagen hättest du jemanden der spontan einfällt dem wie man einladen müssten zu uns im podcast?

01:37:25: also für mich ist es der lutsjenke.

01:37:28: er ist emeritierter professor an der uni zürich einer der sich mit Gehirn, Gehirnenforschung jahrzehntelang auseinandergesetzt hat.

01:37:38: Einer der sich eben auch mit Social Media auseinandersetzt hat und sieht was da geschieht im Gehirne aber auch sieht wenn jemand beispielsweise Musik hört, klassische Musik nicht diese Bum bum bum Beats.

01:37:56: Und das ist ungeheuer spannend, denn er kann dann auch über die Mittel- und Landfristfolgen davon erzählen.

01:38:04: Sofern deine Zuhörschaft das noch hört, andere haben ja schon teilweise einen Hörschaden, weil sie zu laut allzu stark immer wieder ihren Beats zugehört haben.

01:38:17: aber den Lucienke würde ich unbedingt sagen.

01:38:19: Superinteress bin ich mega gespannt!

01:38:21: Danke dir vielmals für diesen Tipp.

01:38:23: und ja, Maurice Wilner hat sich dankt, dass du hier warst Hat mich sehr gefreut, ich hoffe war auch angenehm für dich.

01:38:29: Absolut Marc!

01:38:29: Danke Wissens und wünsche dir natürlich viel Erfolg.

01:38:32: Vielen herzlichen Dank.

01:38:33: und ja lasst es uns wissen ob wir Lutz hieße Lutz

01:38:38: Jänke?

01:38:38: JänKE Ob euch das interessiert?

01:38:41: Ja mal ein Podcast komplett zum anderen Thema zu machen.

01:38:44: Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen ihr kennt das Spiel.

01:38:47: einfach mal kommentieren, Kanal abonnieren und dann können wir weiterhin so spannende Gäste wie auch Oris hier weiter hin begrüßen.

01:38:53: In diesem Sinne macht's gut tschüss zusammen.

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